Abfall-Analyse: Der ZVO will wissen, was in der Tonne ist

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27. März 2014, 17:28 Uhr

Der Zweckverband Ostholstein (ZVO) beginnt in der nächsten Woche mit einer Abfallanalyse. „Hierzu werden an bestimmten Standorten Abfälle eingesammelt, an anderen Standorten wird lediglich die Füllhöhe der Behälter dokumentiert“, teilte das Unternehmen mit. Die Abfallanalyse sei in zwei Untersuchungszeiträume angelegt, um den touristischen Einfluss zu berücksichtigen. Die erste Kampagne finde vom 31. März bis zum 11. April statt. Die zweite Kampagne sei für die Sommermonate geplant.

Um die Abfälle untersuchen zu können, würden sie aus den Restabfallbehältern bei den Kunden am regulären Abfuhrtag vor Ort gesondert geleert. Bei größeren Behältern (vierrädrig) werde der Behälter vor Ort getauscht. Anschließend würden die Abfälle nach ihrer stofflichen Zusammensetzung in rund 30 unterschiedliche Fraktionen auf dem Recyclinghof in Neuratjensdorf sortiert.

Die Abfallanalyse diene der Ermittlung der Wertstoffpotenziale im Restabfall und damit einer konzeptionellen Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft. Eine Möglichkeit könnte die Einführung einer Wertstofftonne sein, die neben den über den gelben Sack erfassten Verpackungen weitere Wertstoffe erfasse.

Die Auswahl der Bezirke für die Abfallanalyse erfolge per Zufall und erstrecke sich über das gesamte Kreisgebiet. Es würden keine standort- oder personenspezifischen Daten erhoben. Es könne aber zu geringen zeitlichen Verzögerungen am Tage der Abfuhr kommen. Mit der Untersuchung hat der ZVO das „Institut für Abfall, Abwasser und Infrastruktur – Management“ (INFA) beauftragt.

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