Ostholstein-Krimi : „Imkersterben“: Neues Buch von Patricia Brandt

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Patricia Brandt hat mit „Imkersterben“ nach „Krabben-Connection“ nun ihren zweiten Ostholstein-Krimi veröffentlicht.
Patricia Brandt hat mit „Imkersterben“ nach „Krabben-Connection“ nun ihren zweiten Ostholstein-Krimi veröffentlicht.

Die Bremer Autorin und Imkerin hat ihren zweiten Ostholstein-Krimi veröffentlicht und nimmt die Lebensmittelkriminalität bei Honig in den Fokus.

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28. März 2021, 13:41 Uhr

eutin | Ihr neuer Krimi spielt nicht nur in Ostholstein, sondern bietet auch viel Wissenswertes über Imkerei und nützliche Insekten: Patricia Brandt hat mit „Imkersterben“ nach „Krabben-Connection“ nun ihren zweiten Ostholstein-Krimi veröffentlicht. Darin geht die Bremer Journalistin, Autorin und Imkerin der Frage nach, ob Imkern ein gefährliches Geschäft ist. Denn in ihrem Buch bricht sich Imker Kurt Tietjen auf seinem Moped wegen eines über den Feldweg gespannten Drahtes das Genick – und die Polizeiführung spielt den Fall herunter. Doch Kommissar Oke Oltmanns spürt, dass mehr dahintersteckt. Denn er findet heraus, dass Tietjens Honig mit dem Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat verseucht war. Als es ein weiteres Opfer aus der Bienen-Branche gibt, ist Oke sich sicher, dass an der ostholsteinischen Küste neben dem Bienensterben das Imkersterben beginnt.

Lebensmittelkriminalität bei Honig

Brandt, die aus Neustadt am Rübenberge stammt und inzwischen mit ihrem Mann, zwei Kindern, einem Hund und inzwischen drei Bienenvölkern in der Nähe von Bremen lebt, geht mit ihrem neuen Krimi das Thema Lebensmittelkriminalität bei Honig an. Das Naturprodukt zählte bis 2020 zu den Top Ten der gefälschten Lebensmittel. „Die Einfuhr von mit Zuckersirup gestreckten Produkten bringt heimische Honigproduzenten enorm unter Druck“, so Brandt. Welche Konsequenzen dies nach sich zieht, möchte die Autorin in ihrem neuen Kriminalroman zeigen.

Der Bienenforscher und Professor i,R. aus Würzburg, Jürgen Tautz, schreibt im Vorwort: „Wer ,Imkersterben' liest, taucht ein in die Welt der Imker. Patricia Brandt ist ein spannender Krimi gelungen, der die Leser zusätzlich mit vielen interessanten Fakten rund um das Thema Bienen versorgt. Es ist eigentlich eine wunderbare und friedvolle Tätigkeit, Honigbienen zu halten, aber in ,Imkersterben' wird sie lebensgefährlich.“

Ein Krimi zum Schmunzeln

Nach ihrem Erstlingswerk „Krabben-Connection“ sei „Imkersterben“ ein weiterer Krimi zum Schmunzeln und Lachen, so der Gmeiner-Verlag, bei dem der Roman jetzt erschienen ist. Denn mit viel Humor lasse sie in ihrem zweiten Ostholstein-Krimi ihren schrulligen XXL-Kommissar Oke Oltmanns in dunklen Honiggeschäften ermitteln. Der Dorfsheriff bekommt diesmal einen neuen Partner an die Seite gestellt, mit dem er, neben dem Imkersterben, mehrere Wohnwagen-Diebstähle an der Küste aufklären muss.

Dritter Krimi bereits in Planung

In ihrem ersten Krimi „Krabben-Connection“ ging es um die seltene Stranddistel, im zweiten nun um Bienen. Wird der dritte Krimi wieder ein Öko-Krimi? „Ich bin ganz am Anfang der Recherchen. Aber ich denke schon, dass die Umwelt eine Rolle spielen wird. Aktuell beschäftigt sich meine Familie mit der Idee, Gartenhühner anzuschaffen…mal sehen, was mir dazu noch einfällt“, sagte Brandt.

Der Krimi „Imkersterben“ ist erscheinen im Gmeiner Verlag (ISBN-13: 9783839228333), hat 282 Seiten und ist für zwölf Euro im Buchhandel erhältlich.
SHZ
Der Krimi „Imkersterben“ ist erscheinen im Gmeiner Verlag (ISBN-13: 9783839228333), hat 282 Seiten und ist für zwölf Euro im Buchhandel erhältlich.
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