Gasleck in Malente : 5500 Haushalte in Eutin und Umgebung – das muss beachtet werden

Die Arbeiten laufen derzeit noch auf Hochtouren. Wann das Leck abgedichtet und die Gasversorgung auch in Eutin wieder anlaufen kann, ist offen.
Die Arbeiten laufen derzeit noch auf Hochtouren. Wann das Leck abgedichtet und die Gasversorgung auch in Eutin wieder anlaufen kann, ist offen.

Die Reparatur des Gaslecks läuft auf Hochtouren. Aber Stadtwerke-Chef warnt: „Gashähne nicht ohne Techniker aufdrehen.“

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20. Februar 2021, 12:27 Uhr

Eutin | Die SH-Netz-AG hatte bei Routinekontrollen ein Leck in der Gasleitung in der Neversfelder Straße in Malente festgestellt. Daraus entwickelte sich über Nacht die bislang größte Havarie, denn auch 5500 Haushalte in Eutin und Umgebung, die Stadtwerke-Kunden sind, sind betroffen.

Weiterlesen: Reparatur läuft: 5500 Haushalte in Eutin und Malente müssen Gashähne schließen

Der Krisenstab bestehend aus Polizei, Feuerwehr, Stadtwerken und Eutiner Verwaltung tagt seit kurz nach Mitternacht im Gebäude der Stadtwerke.

Was betroffene Hausbesitzer jetzt wissen müssen

Die Feuerwehr warnt per Lautsprecherdurchsagen in allen Straßenzügen Eutins, dass die Gashähne zu schließen sind. „In unserem Netz gehen automatisch die Schieber zu, wenn der Gasdruck nicht mehr vorhanden ist“, sagt Stadtwerke-Chef Marc Mißling. In jedem Haushalt gebe es außerdem in den Heizungsanlagen auch Sicherheitseinrichtungen, die bereits per Fehlermeldung angeschlagen haben. Die müssen ebenfalls ausgeschaltet werden. Das zusätzliche Abschalten des Haus-Gas-Hahnes sei wichtig, um nach der Reparatur den Druck kontrolliert wieder aufbauen zu können, schildern Mißling und Bürgermeister Carsten Behnk.

Unbedingt warten, bis Techniker kommen

Keiner dürfe den Gashahn selbst wieder anstellen. „Unsere Techniker und die unterstützenden Helfer aus Stadtwerken des Landes werden nach der Reparatur und dem Druckanstieg von Haus zu Haus gehen und das Anschlaten begleiten, um bei Problemen helfen zu können“, sagte Mißling.

Dies dauere leider seine Zeit, aber Techniker und Stadtwerke unternehmen alles menschenmögliche, so die Einsatzkräfte unisono. Der Krisenstab rechnet derzeit damit, dass der Einsatz bis zu 48 Stunden dauern kann.

Der SHZ berichtet den Tag über weiter ausführlich.

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