79 Menschen eingebürgert

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11. Dezember 2014, 11:54 Uhr

79 Menschen aus 17 verschiedenen Staaten erhielten kürzlich im Rahmen einer Feierstunde ihre Einbürgerungsurkunden von Landrat Reinhard Sager im Eutiner Kreishaus. Diese sogenannten Einbürgerungsfeiern gibt es bereits seit 2009 in regelmäßigen Abständen, um die Integration der neuen deutschen Staatsangehörigen zu würdigen. Um eingebürgert zu werden, müssen Deutschkenntnisse sowie Wissen über die Rechts- und Gesellschaftsordnung im Land vorhanden sein.

„Jeder fünfte von uns Deutschen hat inzwischen familiäre Wurzeln im Ausland, Tendenz steigend“, betonte der Landrat und wies auf die zunehmende Bedeutung der Einwanderung auch für die deutsche Gesellschaft hin. „Mit dem Grundgesetz wurde das Fundament geschaffen für ein friedliches, pluralistisches und demokratisches Gemeinwesen. Zu diesem Deutschland sagen Sie heute auf neue Weise ‚ja‘“, so Sager und hieß die neuen Staatsbürger herzlich willkommen. Diese gelobten feierlich, das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik zu achten. Als Staatsbürger können sie wählen und gewählt werden. Sie haben das Recht auf Freizügigkeit innerhalb Europas sowie das Recht auf selbstständige Erwerbstätigkeit und den Schutz vor Ausweisung und Auslieferung in und an andere Staaten.

Die drei größeren Personengruppen der insgesamt 79 neuen Staatsbürger kommen aus der Ukraine, dem Kosovo und dem Irak.

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