7500 Euro als Starthilfe

Stellten sich zum gemeinsamen Gruppenfoto (v. links) Peer Hannes Grünewald, Alina Köster, László Broda (vorne) Mika Jokschat, Jörg Schumacher (Sparkassen-Stiftung), Johanna Wohnsdorf, Celina Dahm, Silas Beth und Kamrath Beyer (Kreissportverband).
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Stellten sich zum gemeinsamen Gruppenfoto (v. links) Peer Hannes Grünewald, Alina Köster, László Broda (vorne) Mika Jokschat, Jörg Schumacher (Sparkassen-Stiftung), Johanna Wohnsdorf, Celina Dahm, Silas Beth und Kamrath Beyer (Kreissportverband).

Kreissportverband Ostholstein und Sparkassen-Stiftung fördern hoffnungsvolle Nachwuchssportler

shz.de von
09. März 2018, 05:22 Uhr

Im Uwe-Seeler-Sportpark in Malente wurden zehn junge Talente und erfolgreiche Nachwuchssportler vorgestellt, die aufgrund ihrer Erfolge und ihrer vielversprechenden Zukunft vom Kreissportverband Ostholstein und der Sparkassen-Stiftung gefördert werden. Am stärksten vertreten waren dabei die Leichtathleten, die mit Niklas Sagawe, Mika Jokschat, David Schliep (alle PSV Eutin) sowie Jonas Langbehn und Alina Köster (Bosauer SV) fünf Kandidaten stellten. Die Sportschützen folgten mit Celina Dahm (SSV Kassau) und Johanna Wohnsdorf (Eutiner Sportschützen von 1954) auf Platz zwei. Die weiteren drei Talente sind Radsportler László Broda (Radsport-Team Malente), Schwimmer Silas Beth und Badmintonspieler Peer Hannes Grünewald (PSV Eutin).

„Unsere Talente kommen allesamt aus Sportarten, die hinsichtlich der Sponsoren nicht so im Fokus stehen wie etwa die Fußballer“, bemerkt Jörg Schumacher von der Sparkassen-Stiftung. Er freute sich, dass die Stiftung trotz Niedrigzins immer noch in der Lage sei, die Nachwuchssportler finanziell zu unterstützen. Die 5000 Euro Fördergelder der Stiftung wurden vom Kreissportverband, der von der kommissarischen Vorsitzenden Birgit Kamrath-Beyer und Geschäftsführer sowie Sportwart Wolfgang Ruge vertreten wurden, auf 7500 Euro aufgestockt. Die Gesamtsumme wurde dabei nicht gleichmäßig, sondern gestaffelt an die jungen Sportler verteilt. „Die genauen Beträge wollen wir nicht veröffentlichen, um keine Neiddebatte aufkommen zu lassen“, erklärt Kamrath-Beyer. „Dennoch sind alle zehn Aushängeschilder unseres Sportverbands, bei denen das Geld bestens angelegt ist.“

Jörg Schumacher fand, dass der Ort Malente – mit Hinweis auf den dort bundesweit bekannten Geist – gut gewählt wurde. „Hier wurden schon einmal Weltmeister geformt. Vielleicht schafft das ja auch einer von Euch. Ihr seid auf jeden Fall Vorbild für andere.“ Schumacher hob neben den Talenten auch die Übungsleiter und Eltern hervor, die viele Entbehrungen, sowohl zeitlicher als auch finanzieller Art, auf sich nehmen, um ihren Nachwuchs zu unterstützen. Bedauerlich findet er, dass ein Talent, wie Schwimmer Silas Beth aufgrund mangelnder Trainingsmöglichkeiten – Beth trainiert acht Mal in der Woche – nach Hamburg ausweichen muss. „Und das, obwohl Schleswig-Holstein das Land zwischen den Meeren ist sowie zahlreiche Flüsse und Seen hat.“

Bernd Ruge stellte klar, dass es die erste Aufgabe des KSV sei, den Breitensport zu unterstützen. „Aber auch für den Spitzensport wollen wir da sein.“ Der Verband vertritt dabei die Ansicht, dass dies – im Gegensatz zu anderen Kreisverbänden – nur mit lizensierten Übungsleitern geht. Davon gibt es im Kreis rund 1000, deren Kosten sich auf 235 000 Euro belaufen, die zur Hälfte vom Kreis und zur anderen Hälfte vom Kreissportverband und der Sparkassen-Stiftung getragen werden. Entgegen dem allgemeinen Trend konnte der KSV Ostholstein einen Mitgliederzuwachs verbuchen. Dies bringe mehr Organisationsmittel, die wiederum der Jugendarbeit zugute kommen werden.


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