70 Jahre Vereinte Nationen: Gespräch über Ziele und Erfolge

Klaus Wächtler (li.) und Lutz Tamchina haben sich intensiv mit der UN-Gründung beschäftigt und laden zum Gesprächsnachmittag am 23. Oktober ein.
Klaus Wächtler (li.) und Lutz Tamchina haben sich intensiv mit der UN-Gründung beschäftigt und laden zum Gesprächsnachmittag am 23. Oktober ein.

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13. Oktober 2015, 16:10 Uhr

Das 70-jährige Bestehen der Vereinten Nationen nehmen der „Arbeitskreis 27. Januar“ und der Friedenskreis Eutin zum Anlass einen Gesprächsnachmittag am Freitag, 23. Oktober, von 16 bis 18 Uhr im Gemeindesaal der Michaeliskirche zu veranstalten.

„Gemeinsam in Eutin zu Hause. Gespräche über Kommen, Gehen und Bleiben“ heißt die Überschrift zu einer Veranstaltung, bei der Berichte von Eutinerinnen und Eutinern mit „Migrationshintergrund“ im Mittelpunkt stehen sollen. „Diese Erfahrungsberichte über oft lange zurückliegenden Neubeginn können uns darin bestärken, die Begegnung mit den Angekommenen zu suchen und sie, wo wir können, zu unterstützen. Denn dem Zustrom von Bedürftigen ist nur mit Weltoffenheit, Hilfsbereitschaft und Geduld angemessen zu begegnen. Da kann gegenseitige Ermutigung förderlich sein. Die Stimmung in der Bevölkerung ist bisher überwiegend positiv. Friedenskreis und Arbeitskreis 27. Januar möchten dazu beitragen, dass das so bleibt,“ schreibt Prof. Dr. Klaus Wächtler in einem Pressetext.

Die Gründung der Vereinten Nationen am 24. Oktober 1945 sei Reaktion auf den Zweiten Weltkrieg mit vielen Millionen Toten und großflächigen Zerstörungen gewesen. Bemühungen um Frieden, Durchsetzen der Menschenrechte, Vermittlung bei regionalen Konflikten, Hilfe bei Naturkatastrophen und Hungersnöten seien Schwerpunkte der UN-Arbeit. Trotz teilweise sehr knapper Finanzierung durch die Staatengemeinschaft, die manches Hilfsprojekt gefährde, stünden die Vereinten Nationen im Jubiläumsjahr selbstbewusst zu ihrem Motto: „Starke UNO. Bessere Welt.“ Auch davon, von der UN-Charta und kritischen Bilanzen solle an dem Nachmittag gesprochen werden.

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