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Ostholsteiner Anzeiger

18. Dezember 2017 | 18:01 Uhr

600 Kartoffelpuffer fanden ihre Abnehmer

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 20.Sep.2015 | 14:20 Uhr

Es war ein Problem, das so mancher Gärtner kennt: Man pflanzt ein wenig Grünzeug im Garten an, und plötzlich weiß man nicht mehr, was man mit all dem Gemüse machen soll. So erging es auch dem Malenter Heimat- und Verschönerungsverein, der im Garten neben der Thomsen-Kate einen Kartoffelacker angelegt hatte. Einfache Lösung des Dilemmas: Ein großes Kartoffelfest feiern.

Das war vor 21 Jahren. Und während inzwischen nur noch ein paar Kartoffelpflanzen im Bauerngarten der Kate wachsen, erfreut sich das Kartoffelfest noch immer großer Beliebtheit. Etwa bei Sigrid Höhlein aus Malente, die auf dem Fest einen Hortensienkranz für ihre Tochter kaufte. „Ich fahre bald zu ihr und bringe den Kranz statt eines Blumenstraußes mit“, so Höhlein. Und da es beim Kartoffelfest in erster Linie um die runde Knolle ging, hatte Höhlein natürlich auch schon einen Teller Kartoffelsuppe gegessen. „Die war sehr lecker“, so ihr Urteil.

Eine Einschätzung, die sie mit Hans-Jürgen Erichsen teilte. „Im vergangenen Jahr waren wir mit der Suppe nicht ganz so zufrieden“, gab der Vorsitzende des Heimat- und Verschönerungsvereins zu. „Aber in diesem Jahr ist sie genau so, wie sie sein soll.“

Rund 120 Liter Suppe gaben die Vereinsmitglieder an die über 500 Besucher aus. Hinzu kamen 600 Kartoffelpuffer – alle von Hand gerieben. Rund 90 Minuten hatten acht Frauen aus dem Verein gebraucht, um dafür 60 Kilo Kartoffeln zu schälen. Während die Vorarbeiten fest in weiblicher Hand waren, hatten an den Puffer-Pfannen die Männer die Pfannenwender fest in der Hand. Zum zweiten Mal sorgten Uwe Templin, Uwe Hofer und Frieder Lüthge dafür, dass die Puffer schön kross wurden. Und selbst nach Stunden an der Pfanne hatten die Männer noch immer Appetit auf Kartoffelpuffer: „Die gehen immer“, so die einhellige Meinung.

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