Karneval in Schönwalde : 600 Jecken feierten am Lachsbach

Die Funkengarde gehört mit ihrem Auftritt zum Höhepunkt des Karnevals am Lachsbach.
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Die Funkengarde gehört mit ihrem Auftritt zum Höhepunkt des Karnevals am Lachsbach.

Schönwalde ist fest in Narrenhand. Am Aschermittwoch ist dort noch längst nicht alles vorbei, denn gefeiert wird bis zum kommenden Sonnabend.

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20. Februar 2012, 12:04 Uhr

Schönwalde | Der Höhepunkt des Schleswig-Holsteinischen Karnevals liegt in Schönwalde, da waren sich die etwa 600 Jecken einig, die am Sonnabend ausgelassen den 62. Karneval am Lachsbach feierten. Die wenigsten dachten dabei aber an den Bungsberg, der die Feier zum höchstgelegenen Narrenfest des Landes macht.

Die fünfte Jahreszeit, die Prinz Michael II. mit einem dreifachen "Schönwalde LaBa" und der Proklamation der Kussfreiheit auf dem Saal des Landhauses eröffnete, ist für viele Kult. Bereits seit 13 Jahren halten Anne, Felix, Luisa und Tim aus Malente und Eutin Schönwalde die Treue. Erstmals kamen sie in abgestimmten Kostümen. Sie verkörperten die Hardrock-Band "KISS" und sorgten für Aufsehen.
Vampire und gefallene Engel mischten sich unter die Feiernden

Unter den Gästen waren aber auch andere "Promis" wie "Cindy aus Marzahn" und "Der Wendler". Andere Narren waren "zum Anbeißen". Sie gingen als Ananas, Banane oder Erdbeere. Besonders süß: zwei m&m’s. Der Kult um Vampire und gefallene Engel schlug auch auf die Auswahl der Kostüme aus. Auffällig viele von ihnen hatten sich unter das feiernde Volk gemischt. Vielleicht hatten auch deshalb zahlreiche "Hochwürden" den Weg nach Schönwalde gefunden. Alle Blicke vereinten die Garden des TSV Schönwalde auf sich. Die Funkenmariechen gaben dabei traditionell den Startschuss für ein tänzerisches Feuerwerk, das mit der Tanzgarde seinen Höhepunkt und mit der Männergarde den skurrilen Abschluss fand. Die Kindergarden hatten ihren Auftritt beim Kinderkarneval am gestrigen Sonntag.

Den Abschluss feiern die Jecken vom Bungsberg, anders als in den rheinischen Hochburgen, wo am Aschermittwoch (22. Februar) alles vorbei ist, am kommenden Sonnabend (25. Februar) ab 21.11 Uhr unter dem Motto "Kein Ende der Narrenzeit".

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