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Ostholsteiner Anzeiger

21. August 2017 | 09:24 Uhr

60 Jahre Kapelle auf Koppelsberg

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Festgottesdienst mit Bischof Gothart Magaard und Feierlichkeiten mit einem großen Tag der offenen Tür am Sonntag, dem 26. April

Die Kapelle der Evangelischen Jugend im Norden auf dem Koppelsberg feiert in diesem Jahr ihren 60. Geburtstag. Die Feierlichkeiten steigen am Sonntag, dem 26. April, ab 14 Uhr mit einem Festgottesdienst mit Bischof Gothart Magaard, der durch Popularmusik und Posaunenmission musikalisch untermalt wird.

Im Anschluss an den Gottesdienst ist ab 15.30 Uhr ein Kaffeetrinken im Speisesaal der Freizeitstätte geplant. Über den ganzen Tag von 11 bis 17 Uhr findet ein „Tag der offenen Tür“ statt. Dazu lädt das Jugendpfarramt zusammen mit allen Einrichtungen auf dem Koppelsberg ein. Die Türen der Evangelischen Jugend-, Freizeit- und Bildungsstätte, dem Jugendaufbauwerk und der Posaunenmission sowie der Akademie am See sind geöffnet. Es ist möglich, die Häuser, die Einrichtungen und die Arbeit auf dem Koppelsberg kennen zu lernen. Die Vorwerker Diakonie aus Lübeck, die seit einem Jahr die Freizeit- und Bildungsstätte unterhält, wird sich ebenso präsentieren.

Geboten werden unter anderem stündliche Hausführungen, ein buntes Kinderprogramm, Mitmach-Aktionen, Informationsstände und Kurzfilme sowie Grillspezialitäten, Kaffee und
Kuchen. Live-Musik gibt es mit der Werkstatt-Band „Cheese“ der Vorwerker Diakonie. Die Vorwerker Diakonie bietet eine Produktschau mit Kerzen, Seifen, Keksen, Webwaren, Manufaktur für Schönes und Tischlerei an.


Zur Geschichte


Der Koppelsberg ist seit Ende des Zweiten Weltkrieges Sitz der Evangelischen Jugend im Norden und damit über die Jahrzehnte ein Erlebnisort kirchlicher Identität vieler Generationen von jungen Menschen. Nach dem Abzug der britischen Besatzungskräfte aus der alten Villa der Hamburger Kaufmannsfamilie Moll, dem heutigen Haupthaus, wurde das Gelände des Koppelsberges der Evangelischen Jugend Schleswig-Holsteins übergeben. Unter dem damaligen Landesjugendpastor Otto von Stockhausen wurde mit einer Bildungs- und Freizeitarbeit für junge Menschen begonnen.

Anfang der 1950er Jahre stand Stockhausen mit einem indischen Pastorenkollegen – beide unterhielten damals eine kirchliche Partnerschaftsarbeit – auf dem Koppelsberg. Sie sahen das wunderbare Panorama des Plöner Sees und meinten einhellig, hier müsse eine Kapelle entstehen.

1953 wurde mit der Errichtung begonnen und mit Hilfe vieler engagierter junger Leute zwei Jahre daran gebaut. In einer internationalen Versöhnungsarbeit halfen Menschen aus der ganzen Welt im Rahmen von Workcamps mit, eine „Kapelle der Jugend“ zu errichten. 1955 war die festliche Einweihung.

Die Kapelle ist im Rahmen der Freizeit- und Bildungsstätte Koppelsberg und des dort ansässigen Jugendpfarramtes immer Anlaufpunkt, Feierort und Besinnungsraum geblieben, der zu einer geistlichen Vergewisserung und einer Beheimatung von jungen Menschen in der Kirche beigetragen hat. Heute ist Pastor Manfred Grosser Ansprechpartner auf dem Koppelsberg.

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erstellt am 08.Apr.2015 | 13:56 Uhr

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