Eishockey : 55 Minuten mitgehalten

Mit einem eleganten Sprung schiebt der Timmendorfer Andre Gerartz den Puck am Frankfurter Torwart
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Mit einem eleganten Sprung schiebt der Timmendorfer Andre Gerartz den Puck am Frankfurter Torwart

EHC Timmendorfer Strand wehrt in der Aifstiegsrunde zur 2. Liga nach Kräften gegen die Frankfurt Lions.

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08. März 2014, 13:06 Uhr

In der Aufstiegsrunde zur 2. Eishockey-Liga (DEL 2) kassierte Eishockey-Oberligist EHC Timmendorf die erwartete Niederlage gegen die Frankfurt Lions. Die fiel mit 0:6 (0:2, 0:1, 0:3) allerdings deutlich niedriger aus als befürchtet, da die „Beach Boys“ eine vorzügliche kämpferische Leistung zeigten und insbesondere im zweiten Drittel ebenbürtig waren.

Die Timmendorfer mussten mit Jeff Maronese, Tibor Uglar, Tommy Raknik und Marc Vorderbrüggen gleich auf vier Stammspieler verzichten. Als die Gäste, die mit 22 Spielern bereits am Vortag angereist waren, in der zweiten und fünften Minute mit 2:0 in Führung gingen, befürchteten die 720 Zuschauern Schlimmes. Doch die Gastgeber schüttelten sich nur kurz und hielten anschließend gut dagegen. Frankfurt war zwar überlegen, doch Timmendorf konnten sich immer wieder befreien und überstand auch eine Unterzahlsituation schadlos.

Im zweiten Drittel zeigten die Timmendorfer ihre bislang wohl beste Saisonleistung. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe, dabei die Beach Boys sogar die klareren Chancen. Ein Tor gelang ihnen jedoch nicht, obwohl es mehr als verdient gewesen wäre. So erhöhten die Hessen kurz vor der zweiten Pause auf 3:0. In den letzten 20 Minuten machten sich das hohe Tempo zuvor bemerkbar. Die Frankfurt Lions bestimmten die Partie, während sich die Timmendorfer nur noch selten befreiten. Nach dem 4:0 in der 48. Minute kamen die Gäste in der Schlussphase zu zwei weiteren Treffern.

„Hut ab und Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben 55 Minuten toll gegengehalten. Zum Ende ging einfach die Kraft aus. Schade, dass uns kein Tor gelungen ist, Chancen dafür waren da. Ich hoffe, dass sich die Mannschaft bis zum zweiten Wochenendspiel schnell regeneriert“, sagte Trainer Sven Gösch.

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