55 Käsesorten auf dem Prüfstand

Der Malenter Prüfer Eckhard Rimkus (1. von links) und die Auszubildenden (von links) Hella Begier, Lisa Andersen, Florian Woland und Marvin Jochem prüfen Briesorten auf ihren Geruch.
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Der Malenter Prüfer Eckhard Rimkus (1. von links) und die Auszubildenden (von links) Hella Begier, Lisa Andersen, Florian Woland und Marvin Jochem prüfen Briesorten auf ihren Geruch.

Erfahrene Prüfer und über 40 angehende milchwirtschaftliche Laboranten verkosteten die heimischen Produkte in Malente

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10. September 2015, 15:54 Uhr

Bei der sechsten Käseprüfung der Landwirtschaftskammer und der Lehr- und Versuchsanstalt Malente waren bei den Prüfern alle Sinne gefragt. Insgesamt 55 Sorten, Weich-, Frisch-, Schnitt-, und Hartkäse, von zwölf Käsereien im Land galt es bei der sogenannten sensorischen Prüfung zu testen.

„Hinter dem Gütezeichen der Käsestraße und der alljährlichen Prüfung steht vor allem ein Begriff – der der Qualität“, betonte der Präsident der Landwirtschaftskammer, Claus Heller. Diese weiter zu fördern und zu verbessern sei das Ziel und zugleich Mittel zum Erfolg. Denn die Verbraucher achteten mehr denn je auf Frische und Regionalität und forderten außerdem Transparenz und Nachhaltigkeit, sagte Heller. Mittlerweile seien es landesweit rund 30 Käsereien, die ihre Produkte in dem vor 15 Jahren gegründeten Verbund der Käsestraße anböten.

„Das Ziel der Käseprüfung ist es, die Qualität zu sichern, so dass das Gütezeichen und die Käsestraße Bestand haben können“, gab Heller zu verstehen. Zudem sei die
Käseprüfung ein wertvoller und praxisnaher Teil der Ausbildung. Denn nicht nur die erfahrenen Prüfer des Ehemaligenvereins der Lehr- und Versuchsanstalt, sondern auch etwa 40 angehende milchwirtschaftliche Laboranten der Oberstufe beteiligten sich an der Käseprüfung. Bewertet wurden beispielsweise das äußere und innere Aussehen, die Lochung und Konsistenz sowie der Geschmack.

„Ich wusste gar nicht, dass es so viele Briesorten gibt“, war der Auszubildende Marvin Jochem von der Käserei Holtsee begeistert. Die Teilnahme an der Käseprüfung sei für ihn sehr lehrreich gewesen.

„Für die Betriebe ist dieser Prüftermin in Malente eine Bestätigung ihrer Arbeit. Das Feedback der erfahrenen Prüfer und auch der Vergleich mit anderen Käsesorten fließt in die Weiterentwicklung der Meierei- und Käsebetriebe ein“, erklärte Heller.



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