Griebel : 431 Arbeitsstunden für das Vereinsheim

Wasserschaden: Die verfaulten Balken und Bohlen zerfielen Bruno Heimowski in den Händen.  Foto:  Dob
Wasserschaden: Die verfaulten Balken und Bohlen zerfielen Bruno Heimowski in den Händen. Foto: Dob

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06. April 2013, 09:14 Uhr

Griebel | Das war ein hartes Stück Arbeit: Von Grund auf saniert haben 24 Mitglieder des Griebeler SV das Vereinsheim. Dabei leisteten sie 431 Arbeitsstunden, die bei Vergabe an Handwerker allein über 15 000 Euro gekostet hätten, berichtete Jürgen Fischer.

Der Vorsitzende dankte

in der Jahresversammlung nicht nur den Helfern, sondern auch dem ungenannt bleiben wollenden Spender, der Materialkosten für Estrich und Lampen von einigen tausend Euro übernahm. Auch die Gardinen und Vorhänge steuerte ein Mitglied bei. Für den Verein blieben knappe 500 Euro an Material- und Entsorgungskosten. Auf die gleiche Summe beläuft sich der Zuschuss des Kreis sportverbandes.

Erforderlich wurde die Sanierung, weil ein Wasserschaden den hölzernen Fußboden in dem ehemaligen Klassenzimmer der Dorfschule zerstört hatte. An einigen Stellen war er unter dem Linoleum eingebrochen und so zur Stolperfalle geworden. Eine Überraschung erlebten die Helfer um Bruno Heimowski, der etwa ein Drittel der Stunden geleistet hat, als sie mit Kettensägen den alten Dielen zu Leibe rückten. Der Raum zwischen den Balken war mit feinstem Sand verfüllt worden -vermutlich als Trittschalldämmung noch aus der Zeit als Dorfschule. Diesen Sand über Treppen aus dem Haus zu bekommen, war eine der unerwarteten Mehrarbeiten.

Geplant war hingegen die gleichzeitige Dämmung von Wänden und der Decke, um die immensen Energiekosten des Vereins von etwa 9000 Euro im Jahr zu senken. Mit großem Flachbildfernseher für Sportübertragungen bildet der Raum nun einen ansprechenden Treffpunkt für die Mitglieder und kann auch für Familienfeiern gemietet werden.

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