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Ostholsteiner Anzeiger

18. August 2017 | 13:12 Uhr

430 kämpften in der Sieverthalle

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Beim Next-Generation-Cup der „Kampfkunst Academy“ waren mehr als 400 Athleten am Start / Alina Kurowski gewinnt zwei Titel

Reges Treiben herrschte am Wochenende in der Eutiner Sieverthalle. Rund 430 Kampfsportler aller Stile im Alter von fünf bis 55 Jahren sowie mehrere hundert Zuschauer begleiteten das vierte große Eutiner Turnier um den „Wun Hop Kuen Do“ (WHKD) New-Generation-Cup, das zugleich den Stellenwert Norddeutscher Meisterschaften hat.

Die Eutiner „Kampfkunst Academy“ von Martina Baumgardt war mit 28 Teilnehmern vertreten, die insgesamt 26 Pokale abräumten. Besonders erfolgreich war die Eutinerin Alina Kurowski. Die 17-jährige Weberschülerin gewann gleich zwei Norddeutsche Meistertitel und holte sich zudem zwei dritte Plätze. „Alina ist seit fünf Jahren dabei. Ihr Erfolg kommt nicht von ungefähr, sie ist sehr fleißig und ehrgeizig“, sagt Baumgardt über ihre Schülerin. Sie ist vor ihrem ersten Kampf dennoch nervös. Coach Arne Kulok beruhigt die Kämpferin: „Greife schnell an, mache deine Punkte und ziehe ich dann wieder zurück. Und denke an deine gute Kondition.“ Alina Kurowski setzt die Vorgaben präzise um und lässt ihren Gegnerinnen keine Chance. Die Mitschüler aus der Kampfkunst Academy feuern sie dabei lautstark an. Nach dem Sieg im Leichtkontakt schnappt sich die 17-Jährige auch den Titel im Kung Fu und belegt in der PointerForm und beim Semikontakt jeweils dritte Plätze.

Zum Turnierbeginn wurde der traditionelle chinesische Löwentanz aufgeführt, der auch bei der Eröffnungsfeier der Landesgartenschau zu sehen sein wird.

Nach über zwölf Stunden, die letzten Kämpfe dauerten bis 22.30 Uhr, zog Martina Baumgardt, sichtlich zufrieden, aber auch erschöpft Bilanz.

„Der NG Cup in Eutin hat sich längst zu einem Anziehungspunkt entwickelt. Das beweisen die vielen auswärtigen Kämpfer, wobei eine Gruppe sogar aus den Niederlanden zu uns gekommen ist. Erfreulich zudem, dass wir keine Verletzungen hatten. So ein Mammutprogramm ist nur mit einem guten Organisationsteam zu bewältigen“, sagte Baumgardt und nannte dabei insbesondere Olaf Skreber, Christos Bakas, Jürgen Peters, Björn Buche und Marion Sand sowie Michael Kopetsch, der für die gesamte Internet-Technik verantwortlich war. Bereits jetzt laufen die Planungen für das Turnier im nächsten Jahr, denn die Erfolgsgeschichte des WHKD NG-Cups soll 2017 fortgeschrieben werden.

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erstellt am 01.Mär.2016 | 09:17 Uhr

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