4. Holsteiner Pfeil: ein Fest des Radsports

Rathjensdorf gehörte zu den Orten, die alle Teilnehmer der Radtourenfahrt passierten.
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Rathjensdorf gehörte zu den Orten, die alle Teilnehmer der Radtourenfahrt passierten.

Über 400 Teilnehmer kamen zum 4. Holsteiner Pfeil des Radsport-Teams Malente

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02. Juli 2015, 11:16 Uhr

Es war alles angerichtet: Knapp 250 Kilometer Strecke durch die Holsteinische Schweiz ausgeschildert, drei Verpflegungsstellen ausgestattet, der Schulhof der Grundschule als Startort präpariert – und zu all dem schien die Sonne. Das Radsport-Team Malente war bestens für die Radtourenfahrt (RTF), den 4. Holsteiner Pfeil, vorbereitet – und über 400 Frauen und Männer standen schließlich am Start in der Marktstraße.

Zur Wahl standen Strecken von 61, 88, 113 und 154 Kilometern Länge. Sie alle führten zunächst über Grebin, Behl, Rathjensdorf, Lepahn und Martensrade zum Selenter See, in Grabensee war die erste Verpflegungsstelle.

Die kürzeste Runde führte von dort über Sasel zurück. Die anderen Strecken verliefen weiter nach Hohenfelde und Hohwacht an die Ostsee. Die 88-km-Strecke strebte über Högsdorf und Gowens Richtung Ziel, während sich der Weg für die längeren Strecken über Sehlendorf, Döhnsdorf und Wasbuck sowie Hansühn durch die Holsteinische Schweiz schlängelte.

In Hansühn gab es die letzte Streckenteilung: Wer sich mit 113 Kilometern begnügte, fuhr über Nessendorf, Benz und Krummsee zurück.

Wem dies nicht reichte, der hatte zum ersten Mal die Chance, eine Tour über 150 Kilometer zu absolvieren: über Lensahn zur letzten Verpflegungsstelle in Manhagen und durch die Orte Hobstin und vorbei an den Gütern in Altenkrempe, Sierhagen und Stendorf zurück.

Die Veranstalter hatten sich bemüht, durchweg ruhige und verkehrsarme Strecken zu wählen. Die waren in der Nacht zuvor mit knapp 500 Pfeilen ausgeschildert worden.

Viele Teilnehmer waren am Ende voll des Lobes über die Veranstaltung, die der Vorsitzende des Radsport-Teams Malente, Ulrich Buchen, federführend organisiert hatte. Besonders hervorgehoben wurden die landschaftlich und sportlich reizvolle Streckenführung, die gute Beschilderung und die schöne Atmosphäre der Veranstaltung.

Für eine derartige Veranstaltung brauche man motivierte Helfer, denn das Radsport-Team Malente sei im Vergleich zu anderen Vereinen eine kleine Mannschaft, bei der jeder viel Engagement einbringen müsse. „Viele ziehen eine solche Veranstaltung mit 50 Helfern durch. Uns standen gerade mal 20 zur Verfügung“, sagt Buchen. Um so mehr freue er sich über das große Lob, das ihn über Mails, in Radsport-Foren und über die Homepage des Teams erreiche. „Das ist eine große Motivation weiter zu machen“, so Buchen.

www.radsport-team-malente.de

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