33 neue Fachkräfte der Milchwirtschaft

Freisprechung: 18 Milchwirtschaftliche Laboranten und 15 Milchtechnologen nahmen am Freitag ihr Zeugnis entgegen.
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Freisprechung: 18 Milchwirtschaftliche Laboranten und 15 Milchtechnologen nahmen am Freitag ihr Zeugnis entgegen.

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20. Juli 2015, 14:56 Uhr

„Sie sind jetzt Fachleute für den Rohstoff Milch, zuständig für die Wahrung von Qualitätsstandarts und Mitgestalter der zukünftigen Produktion“, redete Meike von Bergen, Leiterin der Lehr- und Versuchsanstalt für Milchwirtschaft den Absolventen vor der Zeugnisübergabe noch einmal ins
Gewissen. 33 ausgebildete Milchtechnologen und Milchwirtschaftliche Laboranten durfte sie dann am vergangenen Freitag aber auch offiziell freisprechen.

Während der Feierstunde zu Ehren der neuen Fachkräfte wurden vor allem die Aussichten der deutschen Wirtschaft mit einem besonderen Blick für den Agrarsektor thematisiert. Maike von Bergen betonte dabei vor vielen Ehrengästen, etwa dem Präsidenten der Landwirtschaftskammer Claus Heller und Wolfgang Kienle, stellvertretendem Bürgermeister der Gemeinde Malente, wie sich die technische Revolution in Zukunft gerade auch auf die Milchwirtschaft auswirken werde. Heller nahm in seiner Rede Bezug auf den demografischen Wandel und die dadurch verbesserten Berufsperspektiven. Allerdings hießen mehr Möglichkeiten bei der Berufswahl natürlich nicht, sich auch besser entscheiden zu können. „Daher muss ich sie alle dafür loben,, dass sie den Mut hatten, sich für einen so guten Beruf zu entscheiden.“

Von den 18 Prüflingen zum Milchtechnologen schlossen fünf mit der Note „gut“ ab, neun Mal gab es ein „befriedigend“ und vier Mal die Note „ausreichend“. Sechs Mal „gut“, sieben Mal „befriedigend“ und zwei Mal „ausreichend“ lautete die Bilanz der Milchwirtschaftlichen Laboranten. Hier wurden als Prüfungsbeste Svea Petersen (Gesamtnote 1,86), Ailien Löding (2,09) und Hanna Schüttau (2,09) noch einmal gesondert ausgezeichnet. Die Ergebnisse der Milchtechnologen führten Bele Stege (1,58) und Manuel Lüdtke (1,78) an. Meike von Bergen zog hinsichtlich des Gesamtergebnisses letztlich eine gemischtes Fazit. Zwar sei es schade, dass in diesem Jahr kein Absolvent die Abschlussnote „sehr gut“ erreicht habe. „Allerdings ist auch niemand durchgefallen, und das haben wir ja auch nicht immer.“

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