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Ostholsteiner Anzeiger

26. Juni 2017 | 17:39 Uhr

309 Schüler probten die Landtagswahl

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

„Juniorwahl“ des Eutiner Voßgymnasiums: Die 7. Klassen bis zu den 11. Jahrgängen durften bei Simulation abstimmen

Fynn Schmäling weiß, wen er wählt. Bereits am Donnerstag wusste der Schüler des Eutiner Voßgymnasiums, wo er bei der Landtagswahl gestern seine Kreuze machen wollte. In seiner Schule gehörte der 16-Jährige zu einem achtköpfigen Team, das die „Juniorwahl“ vorbereitet hatte. Am Donnerstag stellten 309 Schüler die Landtagswahl nach und gaben Politikern und Parteien ihre Stimme.

Im Medienraum der Schule konnten die Schülerinnen und Schüler von den 7. Klassen bis zu den 11. Jahrgängen abstimmen. Erst gab jeder seine Wahlbenachrichtigung ab und wies sich aus. Von einem Wahlhelfer erhielt der Wahlberechtigte einen einmaligen Code, mit dem er sich in das Programm einloggte. Erst dann konnte gewählt werden. Um die Landtagswahl im Vorfeld nicht zu beeinflussen, blieb das Ergebnis bis gestern, 18 Uhr geheim.

Sinn der Juniorwahl ist die Simulation des Wahlaktes, wie Stephan Kober am Donnerstag sagte. Mit seiner Kollegin Katharina Pörksen leitete der Lehrer für Wirtschaft-Politik und Geschichte das Projekt in der Voß-Schule. Die Schüler hätten sich mit der Bedeutung der Wahlen und den Parteien in einer Demokratie beschäftigt, ihren eigenen politischen Standpunkt erarbeitet und den Einfluss des Landtags im politischen System studiert. Es sei an Zielen und Methoden des Wahlkampfes gearbeitet worden, sagte Kober. Hinter der bundesweiten Initiative „Juniorwahl“ steht der Verein Kumulus in Berlin. Er ist gemeinnützig und hat den Zweck, Kunst und Kultur sowie Bildung und Erziehung zu fördern.

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erstellt am 07.Mai.2017 | 22:01 Uhr

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