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302 Seiten geballte Geschichte im Jahrbuch für Heimatkunde Eutin

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 17.Sep.2013 | 00:36 Uhr

Der Heimatverband Eutin hat das „Jahrbuch für Heimatkunde Eutin 2012“ veröffentlicht. Darin enthalten sind 22 Beiträge von 18 Autoren, die mit ihren Artikeln das weite Feld der Heimatkunde abdecken. Mit insgesamt 302 Seiten ist erneut ein stattlicher Band entstanden.

Nach drei Jahren wurde wieder ein archäologischer Beitrag zur Erforschung des ostholsteinischen Raumes publiziert: Felix Rösch aus Kiel stellt eine Kurzfassung seiner Magisterarbeit zur frühdeutschen Besiedlungsgeschichte Ostholsteins vor. Erstmalig war in Grellenkamp bei Malente eine Siedlung aus der Zeit der deutschen Kolonisation archäologisch erforscht worden.

Frank Ziegler (Berlin) widmet sich ausführlich der Herkunft des vom Vater Carl Maria von Webers angenommenen Adelsprädikates. Dr. Bernd Müller aus Oldenburg hingegen stellt die Beziehungen Peter Friedrich Ludwigs zu dem russischen Zarenhaus und die Bedeutung, die diese für den Bestand des Herzogtums Oldenburg hatte, vor.

Ernst-Günther Prühs ist in diesem Jahrbuch mit zwei Beiträgen vertreten, wobei die „Französische Einquartierung in Stadt und Amt Eutin 1808“ enge Verbindungen zu dem vorgenannten Beitrag hat. Diverse Facetten des Kriegsendes 1945 und der Nachkriegszeit in Eutin beleuchten die beiden Aufsätze von Klaus Petzold zur Geschichte eines Fensters im Weber-Gymnasium und über das Jahr 1947 sowie die Erinnerungen von Rolf Kock.

Die Leiterin des Ostholstein-Museums, Dr. Julia Hümme, stellt Leben und Werk des Malenter Malers Hinrich Wrage aus Anlass dessen 100. Todesjahres vor. Ferner gibt Julia Freese, Vorsitzende des Malenter Vereins „Freunde des Kurparks“, einen Überblick über Konzeption, Gestaltung und Restaurierung des Malenter Kurparkes. Lutz Förster beschreibt den Findlingsgarten in Kreuzfeld, der um den Wandhoff-Findling herum angelegt wurde.

Weiter werden Beiträge
zu Röbel und der Gemeinde Süsel von Ernst-Günther Prühs und Helge Lehmkuhl veröffentlicht. Harald Kloth berichtet über die Eisenbahnstation Holstendorf der Nebenbahn Pönitz-Ahrensbök.

Das Jahrbuch für Heimatkunde Eutin 2012 umfasst darüber hinaus die Laudatio von Jens-Uwe Dankert und die Dankesrede der 1. Vorsitzenden des „Kreises der Künste“, Helga Strübing, anlässlich der Verleihung des Kulturpreises 2012 der Stadt Eutin an den Kreis der Künste.

Das Jahrbuch für Heimatkunde Eutin 2012 kostet 25 Euro und kann beim Heimatverband Eutin (Zum Papenmoor 19), gekauft werden. Die Verbandsmitglieder bekommen jeweils ein Exemplar direkt nach dem Erscheinen zugesandt. Der Kaufpreis ist durch die Mitgliedsbeiträge abgegolten.

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