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Ostholsteiner Anzeiger

20. August 2017 | 22:02 Uhr

Eutin : 284 Namen für Gottesbezug

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Herlich Marie Todsen-Reese kündigt weitere Unterschriften-Aktionen auf dem Eutiner Wochenmarkt an

Die Unterschriftensammlung der Initiative für den Gottesbezug in der Landesverfassung ist am Sonnabend auch auf dem Eutiner Wochenmarkt gestartet. Initiatorin ist die ehemalige Landtagsabgeordnete Herlich Marie Todsen-Reese als Landesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Schleswig-Holstein.

So wurden am Sonnabend 284 Unterschriften für die Aufnahme des Gottesbezuges in die Landesverfassung gesammelt. Mit dabei waren die beiden Kreispräsidenten Ulrich Rüder (Ostholstein) und Peter Sönnichsen (Plön), die SPD-Landtagsabgeordnete Regina Poersch, Landrat Reinhard Sager, Alt-Landrat Volker Steffens und Eutins Alt-Bürgervorsteherin Gudrun Kruse aber auch Pastor i.R. Ludwig Rückheim.

Herlich Marie Todsen-Reese war begeistert von dem Zuspruch: „Wir werden bis zum Sommer noch viele Möglichkeiten schaffen, auf dem Eutiner Marktplatz seine Stimme für den Gottesbezug in der Landesverfassung abzugeben.“ Bis zum Sommer sollen über 20  000 Stimmen gesammelt werden, damit der Landtag, der die Aufnahme des Gottesbezuges in die Landesverfassung bereits einmal abgelehnt hat, das Thema noch einmal aufgreift.

„Gut Ding will Weile haben, aber ich freue mich, dass es nun endlich losgeht und die Volksinitiative für die Aufnahme des Gottesbezuges in die Landesverfassung auf den Weg gebracht worden ist“, sagte Herlich Marie Todsen-Reese. Für den EAK begrüßt sie, dass die Initiative von so vielen Persönlichkeiten aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen und unterschiedlichen Religionen breit und damit kraftvoll getragen wird. So wird eine weit gespannte, überparteiliche und überkonfessionelle Übereinstimmung deutlich abgebildet. Todsen-Reese sieht nach der ersten Sammlung von Unterschriften und vielen guten Gesprächen „eine neue wunderbare Erfahrung für unser Land, die den Religionen und dem Miteinander der Menschen in Schleswig-Holstein gut tun wird“.

Sie wünscht sich, dass viele Menschen durch ihre Unterschrift bezeugen, dass sie in Schleswig-Holstein wissen: Nicht wir sind das Maß aller Dinge, sondern es gibt „Etwas" zwischen Himmel und Erde, das größer ist als jeder von uns: für die Christen ist es Gott, Muslime nennen es Allah, die Juden nennen den Namen des Höchsten nicht und für andere sei es einfach Schicksal.

Herlich Marie Todsen-Reese freute sich, dass so viele Menschen am Sonnabend auf dem Eutiner Marktplatz mit ihren Unterschriften in der Tradition des Grundgesetzes vor allem auch ein starkes Zeichen gegen alle rechtsextremistischen Tendenzen und alle Ausuferungen gesetzt haben. Der EAK werde sich deshalb mit seiner ganzen Kraft für den Erfolg der Volksinitiative und damit für eine erneute Debatte zur Aufnahme eines Gottesbezuges in die Verfassung des Landes einsetzen, versprach Herlich Marie Todsen-Reese.  

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erstellt am 06.Mär.2015 | 17:57 Uhr

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