28 schießen in München

Drei Mannschaftsstarts warten auf (von links) die Kassauerinnen Celina Sophie Dahm, Natalie Sevke und Ann-Kathrin Singpiel. Fotos: wbo
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Drei Mannschaftsstarts warten auf (von links) die Kassauerinnen Celina Sophie Dahm, Natalie Sevke und Ann-Kathrin Singpiel. Fotos: wbo

Rekordzahl an Sportschützen bei der Deutschen Meisterschaft / Allein 16 Kassauer starten 36 Mal

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26. Juli 2018, 14:54 Uhr

Die Qualifikationsnormen des Deutschen Schützenbundes für die nationalen Meisterschaften vom 24. August bis 2. September im Gewehr- und Pistolenschießen auf der Olympiaanlage in München stehen fest. Für 28 Sportschützen aus dem Kreisschützenverband Ostholstein erfüllt sich damit der Traum vom sportlichen Höhepunkt der Saison. Mit 51 Starts unterstreichen die Ostholsteiner ihre Dominanz im Norddeutschen Schützenbund, ihr Anteil ist unter den 160 Jugendlichen, Frauen und Männer am größten.

Allein der SSV Kassau ist mit 16 Mitgliedern und 36 Auftritten dabei, zwei Schützen schießen noch vier Mal für andere Vereine. Die zweitgrößte Menge an Starts hat der PC Rendsburg mit 22, Es folgen die Lübecker Sportschützen mit 19. Gut dabei ist aus dem Kreis Segeberg der Berliner Sportclub, der mit 15 durchaus wie in Vorjahren wieder für Überraschungen sorgen kann.

„Die Erwartungen wurden nach den Landesmeisterschaften noch übertroffen. Neben den vier Erwachsenen begleiten wir zwölf Jugendliche nach München. Von den elf qualifizierten Gewehr-Mannschaften aus Schleswig-Holstein stellen wir allein sieben. Das hat der Verein noch nie erlebt“, sagt stolz Uwe Weede, 2. Jugendleiter des Vereins.

Kreissportleiter Joachim Schütt ist ebenfalls begeistert: „Sechs weitere Vereine sind bei den Deutschen Meisterschaften, die Teilnehmerzahl von 2017 ist von 22 auf 28 gestiegen.“ Chancen auf Medaillenplätze sieht er allerdings wenig. Der NDSB hat im vergangenen Jahr nur drei vierte Ränge geschafft. In den Vorjahren habe man aber immer wieder Überraschungen erleben dürften.

Darauf hoffen auch die Kassauer. Der 2. Vorsitzende Stephan Dohm hat sich selbst drei Fahrkarten gesichert. Celina Dahm und Natalie Sevke sind vier Mal dabei, drei Mal die Nachwuchsschützen Tanja Zupke, Ann-Kathrin Singpiel, Paul Venohr und Robin Jedtberg. Andre Weede, Kimberley Lau und Hannes Dohm sowie aus dem Erwachsenenbereich Andreas Berthold dürfen zweimal starten. Einen Auftritt haben Leonie Werner, Lisa Raumer, die Seniorin Karin Schröder (über 61) und Bernd Klepper bei den Herren III (51-60). Raumer schießt zusammen mit Lina Meier aber auch für zwei weitere Klubs.

„Eine besondere Belastung kommt auf die Jugendklassenmannschaft Sevke, Dahm und Singpiel zu, sie hat sich mit Luftgewehr-Dreistellung, Kleinkaliber 3 x 20 und KK-liegend qualifiziert“, sagt Uwe Weede. Die Juniorin Lina Meier schießt zweimal für Kassau, einmal für den SV Roland Bad Bramstedt und einmal für die SSG BooKuRiTra (Kreis Segeberg). „Nur durch eine solche Zusammenarbeit haben wir überhaupt eine kleine Chance auf einen vorderen Platz“, erklärt sie die seit Jahren bestehende Zusammenarbeit.

Der Schützenverein Malente schickt den Schüler Marco Schmidt ins Rennen, und die Malenter hoffen auf einen guten Platz im Armbrustwettbewerb von Sara Greve, Marco Falkenhagen und Werner Walter. Für die Eutiner Sportschützen ist aus der Jugendklasse Johanna Wohnsdorf mit LG-Dreistellung und KK 3 x 20 dabei, in der neuen Herrenklasse IV Ulrich Schütt. Er schießt für den PSV als Landesmeister mit der Luftpistole auf 50 Meter.

Vom Scharbeutzer Schützenverein freut sich der Junior Sven Samelin über seine Auftritte mit der Luftpistole und der Freien Pistole, ihn begleitet der Lupi-Schütze Yannik Voigts. Bei den Junioren B (17 bis 18 Jahre) wird der Schützenbund Glasau-Sarau Bastian Koch entsenden. Mit Anastasia Ursula Stucky sind die Sportschützen Nicolai Petersdorf dabei. Stucky hatte in ihrer Altersklasse konkurrenzlos den Landestitel im Trapschießen bei den Damen III gewonnen.

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