279 historische Häuser und ihre besonderen Bewohner

eutin 1977

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22. Juni 2015, 14:35 Uhr

Vor knapp 40 Jahren gehörten Autos vor den Gebäuden am Markt noch zum Eutiner Alltag. Dieses Foto ist in dem Buch „279 historische Häuser in Eutin“ enthalten, das der Historiker Dr. Henry A. Smith (Hamburg) am Donnerstag, 2. Juli, um 19.30 Uhr in der Landesbibliothek vorstellt.

Smith ist der Frage nachgegangen, wo in der Goethezeit die zahlreichen Künstler und Gelehrten wie Jacobi, Voß oder Tischbein gelebt haben, die Eutin den Titel „Weimar des Nordens“ einbrachten. „Der Historiker Henry A. Smith hat für diese einmalige Stadtgeschichte einen umfassenden Katalog an Daten und Fakten zu den ältesten Häusern in Eutin und ihren Bewohnern zusammengetragen. Zahlreiche Abbildungen und Stadtpläne ermöglichen einen lebhaften Einblick in die Geschichte hinter dem heutigen Stadtbild Eutins. Eine bilderreiche Gesamtschau, die nicht nur die alte ,Kulturresidenz‘ wieder vor unseren Augen entstehen lässt, sondern auch die vielen baulichen und gesellschaftlichen Veränderungen Eutins vom 18. Jahrhundert bis heute anschaulich darstellt,“ heißt es im Pressetext.

Smith, 1942 in Oregon/Illinois geboren, promovierte 1969 in Los Angeles mit einer literaturwissenschaftlichen Arbeit über Hans Henny Jahnn. Bis 1973 war er Assistant-Professor für Deutsch an der University of Virginia, bis 2007 Gymnasiallehrer in Schleswig-Holstein. Er veröffentliche Bücher über Gertrud Kolmar, Paul Zech sowie Forschungen zur Eutiner Historie, zuletzt im Jahr 2009 den Band „Eutin-Heidelberg 1811“.

Karten für die Lesung (5 Euro) gibt es in der Buchhandlung Hoffmann oder an der Abendkasse.

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