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Ostholsteiner Anzeiger

21. November 2017 | 00:11 Uhr

27 Hektar wurden zur Musikbühne

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Sonnenschein und blauer Himmel begleitete die erste Großveranstaltung auf der LGS / 6000 Menschen kamen zum Landesmusiktag

von
erstellt am 01.Mai.2016 | 18:05 Uhr

Es war die erste Großveranstaltung während der Landesgartenschau Eutin, und sie war in jeder Hinsicht gelungen: Der Musikerverband Schleswig-Holstein (MVSH) hatte Sonntag zum Landesmusiktag auf das LGS-Gelände geladen. 27 Formationen – vom Spielmannszug über das Blasorchester bis zur Jazz-Bigband – machten an einem durchgehend sonnigen Frühlingstag die 27 Hektar zum Musikfestivalgelände.

An die 900 Musiker wirkten dabei mit, die LGS für mehrals acht Stunden zur Bühne für Musikkapellen im Lande zu machen. Mit 6000 Gästen – so die Angabe der LGS – war der vierte der bislang am besten besuchte Tag der LGS.

Die Sparkassen-Bühne am Schloss, die kleine Bühne am Seepark, die Promenade an der Stadtbucht sowie der historische Bauhof dienten als Spielstätten, auf denen sich die aus ganz Schleswig-Holstein kommenden Orchester präsentierten. Einige Spielzüge marschierten auch mit klingendem Spiel über das Gelände. Als Besucher brauchte man kein Musikstudium, nicht mal Notenkenntnisse für die Erkenntnis, dass es ein breit gefächertes Angebot an Musikkapellen im Land gibt. Ob ein klingendes Spiel mit Pauken im Marschrhythmus, das klassische Metier der Spielmannszüge, oder Popmusik im Bigbandsound und moderner Swing: Die Palette der angebotenen Programme war breit.

Die Bedeutung der Musikvereine bei der Förderung der Jugend und der Musik für die Persönlichkeitsentwicklung wurde bei einer kurzen Eröffnung des Musiktages auf der großen Bühne am Schloss betont. Prof. Bernd Ruf von der Musikhochschule Lübeck schilderte die Vorteile musikalischer Erziehung für die Persönlichkeitsentwicklung, und er beschrieb Musik als eine weltumspannende Sprache, die zugleich den Frieden fördere. Ähnlich formulierte es Kreispräsident Ulrich Rüder: Die an diesem Tag auf der LGS vertretenen Vereine leisteten einen großen Beitrag zur Musikerziehung von Kindenr und Jugendlichen: „Für die Persönlichkeitsentwicklung und das Selbstbewusstsein ist gerade das Musizieren in der Gruppe, in einem Orchester von Bedeutung. Kreativität, Durchhaltevermögen, Konzentrationsfähigkeit, Leistungsbereitschaft, soziale Kompetenz und Gemeinsinn werden im gemeinsamen Musizieren trainiert und gefördert.“

Ulrich Rüder betonte, dass dem Kreistag auch in finanziell schwierigen Zeiten der musikalische Erziehung wichtig sei und verwies auf eine sehr gut aufgestellte Kreismusikschule mit rund 1100 Schülern. „Vor Publikum musizieren ist natürlich die beste Werbung für die Arbeit der Spielmannszüge, Musikzüge und Blasorchester unseres Bundeslandes“, sagte Kay Prieß. Er ist Präsident des Musikerverbandes, in dem Amt hat er die Malenterin Herlich Marie Todsen-Reese abgelöst.

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