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Ostholsteiner Anzeiger

14. Dezember 2017 | 07:51 Uhr

230 ist in Hutzfeld die „magische Zahl“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Schulleiter und Bürgermeister werben bei Eltern um die Einschulung ihrer Kinder

von
erstellt am 25.Jan.2014 | 00:31 Uhr

Nach der Absage an eine Schulfusion aus Malente wird in der Gemeinde Bosau wieder in die Hände gespuckt. Schulleiter Albrecht Dudy hat sich gestern in einem Brief an die Eltern gewandt und gemeinsam
mit Bürgermeister Joachim Schmidt angekündigt, dass die Gemeinde Bosau jetzt weitere Gespräche über die Zukunft der Heinrich-Harms-Schule mit den Nachbargemeinden führen wird.

Wie im OHA bereits berichtet, hat die Regionalschule einen Aufschub bis zum Beginn des Schuljahrs 2015/16 bekommen und darf im Sommer eine neue fünfte Klasse einschulen. Innerhalb dieses „gewonnenen“ Jahres kann sie einen Partner für eine organisatorische Verbindung finden oder sogar dauerhaft selbst genügend Schüler für eine Gemeinschaftsschule finden.

Doch dieses Jahr ist an eine Bedingung geknüpft: Es müssen bis zum Beginn des bevorstehenden Schuljahres (2014/15) mindestens 230 Schüler im Regionalschul-teil unterrichtet werden. Schulleiter Albrecht Dudy und Bürgermeister Mario Schmidt sind zuversichtlich, „dass diese Zahl im Sommer erreicht wird, da in diesem Schuljahr viele Schüler in den vierten Klassen unterrichtet werden und wenige Schüler die Abschlussklassen besuchen.“

Es gibt jetzt zwei Szenarien: Die im Sommer eingeschulten Klassen starten als Regionalschulklassen. Dudy: „Sollten wir sogar die Zahl 240 überschreiten, wird die fünfte Klasse als Gemeinschaftsschule starten und somit die Suche nach einem neuen Partner erleichtern.“

Doch sollte entgegen aller Erwartungen die Zahl von 230 Schüler nicht erreicht werden, so ist das Schulamt in der Pflicht, für alle in Hutzfeld angemeldeten Schüler einen Schulplatz zu finden. Dudy: „Für diesen hoffentlich unwahrscheinlichen Fall wird das Schulamt den Eltern unverzüglich eine wohnortnahe Alternative anbieten. Von 2015 würden dann unter diesen Voraussetzungen keine neuen Schüler in neuen fünften Klassen mehr aufgenommen.“

Fest steht aber bei jedem Szenario: Die Schüler, die in Hutzfeld zur Schule gehen, können hier ihre Schulzeit beenden und ihre Abschlüsse machen. Dudy und Schmidt ermunterten die Eltern, ihre Kinder in Hutzfeld anzumelden, „um den Schulstandort langfristig zu sichern“. Der geringe Fahrweg, pädagogisch zu vertretende Klassengrößen, die offene Ganztagsschule, die qualifizierte Schulsozialarbeit, der wöchentliche Klassenrat und auch die täglichen Unterrichtszeiten von 7.55 bis 13.10 Uhr sprächen für den überschaubaren Schulstandort Hutzfeld.


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