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Ostholsteiner Anzeiger

13. Dezember 2017 | 08:40 Uhr

2015: Mietwert-Obergrenze gestiegen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Beratungsunternehmen stellt im Kreissozialausschuss neuen Tabellenmietspiegel vor / Weitere Themen: Waffen und Schwarzarbeit im Kreis Ostholstein 2015

shz.de von
erstellt am 01.Jun.2016 | 19:31 Uhr

Wohnungen für Hartz-IV-Empfänger dürfen im Kreis Ostholstein künftig geringfügig teuer sein als bislang. Das ergibt sich aus einer Mietwerterhebung der Hamburger Firma „Analyse und Konzepte“ im Auftrag des Kreises Ostholstein, die jetzt im Kreissozialausschuss vorgestellt wurde. Demnach darf beispielsweise eine bis zu 50 Quadratmeter große Wohnung für eine Person in Eutin bis zu 348,50 Euro kosten. Das entspricht einer Steigerung von drei Prozent zur bisherigen Mietwertobergrenze. Bis zu vier Prozent teurer darf mit maximal 511,50 Euro eine Wohnung mit 60 bis 75 Quadratmetern für einen Drei-Personen-Haushalt sein.

„Alles, was darunter liegt, ist angemessen“, erklärte Oliver Strege von „Analyse und Konzepte“. Der Kreis hatte das Unternehmen bereits zum zweiten Mal mit der Erhebung beauftragt. Die Werte bezögen sich auf die Kaltmiete und die Neben-, nicht aber die Heizkosten. Der bislang gültige Tabellenmietspiegel zur zur Bestimmung angemessener Unterkunftskosten ist bereits seit zwei Jahren gültig. Die Werte zieht das Jobcenter zur Bewilligung des Wohngeldes heran. Die ermittelten Zahlen entsprächen dem unteren Mietsegment, also einfachen Bedürfnissen, erklärte Strege. Dazu seien Wohnungsunternehmen einbezogen worden und 8000 Mieter befragt worden. Aufgrund der unterschiedlichen Mietniveaus im Kreisgebiet sei der Wohnungsmarkt in fünf Gruppen geteilt worden. Eutin liege in einer Gruppe mit mit Heiligenhafen, Neustadt und Oldenburg.

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