200 Jahre Bibelgesellschaft: Fest in der St.-Michaelis-Kirche

Revidierte Lutherbibeln im Altarbibelformat wurden überreicht.
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Revidierte Lutherbibeln im Altarbibelformat wurden überreicht.

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01. November 2016, 18:10 Uhr

Rund 250 Menschen aus Eutin und Ostholstein feierten jetzt in der St.-Michaelis-Kirche das Jubiläum der Eutiner Bibelgesellschaft. Die Vereinigung hatte anlässlich ihres 200-jährigen Bestehens zum „Bibelfest“ eingeladen.

Die Band 08/16 aus St. Matthäi zu Lübeck unter der Leitung von Angelika Meier, das Flötentrio Wiebke Evyapan, Andrea Drünert und Jana Piorr sowie die Bibelerzähler Manfred und Regina Korinth, Cathrin Rewer, Liane Riemer und Jochen Westhof sorgten für einen unterhaltsamen und lebendigen Abend wie das gemeinsame Agape-Mahl, sagte Propst Peter Barz, der Vorsitzende der Eutiner Bibelgesellschaft. Die Bibelgesellschaft leiste auch 200 Jahre nach ihrer Gründung einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Bibel die Menschen auch erreiche.

Die Gemeinde, darunter geladene Gäste der Eutiner Freikirchen und der Baptistengemeinde, versammelte sich an Tischen im Altarraum, wo sie Trauben und Brot, Wasser und Wein feierlich miteinander teilte, sang und betete.

Neben dem großen Jubiläum der Eutiner Bibelgesellschaft wurde an diesem Abend ein weiteres historisches Ereignis gewürdigt: Ein Jahr, bevor sich der legendäre Thesenanschlag von Martin Luther zum 500. Mal jährt, wurde bundesweit und somit auch im Kirchenkreis Ostholstein das Reformationsjubiläum eingeläutet, das 2017 mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert wird.

Passend zum „Bibelfest“ verteilten Propst Dirk Süssenbach und Propst Peter Barz die revidierten Lutherbibeln 2017 im Altarbibelformat, die die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) den Kirchengemeinden anlässlich des Lutherjahres schenkt. „Der Reformationstag und der Geburtstag der Bibelgesellschaft in Eutin passen gut zusammen“, sagte Barz. Martin Luther habe schließlich durch seine Übersetzung der Bibel ins Deutsche dafür gesorgt, dass sie Verbreitung fand. „Die Bibel scheint manchmal im Alltag unserer Gesellschaft ein bisschen in Vergessenheit geraten zu sein“, so Barz.



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