„20 Jahre Erfolgsgeschichte mit Hoth“

Es war einmal: Klaus Hoth (Mitte) wurde feierlich vom Vorstand verabschiedet. Sein Nachfolger wird Hans-Wilhelm Hagen (re.). Überraschend trat Marcus Gutzeit (li.) aus dem Vorstand aus.
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Es war einmal: Klaus Hoth (Mitte) wurde feierlich vom Vorstand verabschiedet. Sein Nachfolger wird Hans-Wilhelm Hagen (re.). Überraschend trat Marcus Gutzeit (li.) aus dem Vorstand aus.

Wirtschaftsvereinigung verabschiedet den langjährigen Vorsitzenden Klaus Hoth / Hans-Wilhelm Hagen ist gewählter Nachfolger

shz.de von
02. März 2017, 00:42 Uhr

Der langjährige Vorsitzende der Eutiner Wirtschaftsvereinigung (WVE) Klaus Hoth (73) wurde am Dienstagabend offiziell in den WVE-Ruhestand verabschiedet. Zwei Jahrzehnte war Optiker Hoth Vorsitzender der WVE, drei Jahrzehnte im Vorstand, und Geschäftsmann ist er seit fast 50 Jahren.

Hans-Wilhelm Hagen, Hoths gewählter Nachfolger, nannte ihn in seiner Rede eine „Kanone – nicht nur aus sportlicher Sicht, sondern auch bei unangenehmen Situationen“. Bei Hoth habe immer der Ausgleich im Vordergrund gestanden und dennoch habe er deutliche Worte gefunden, in Situationen, in denen es brannte. Unter Hoths Vorsitz wurde die kaufmännische Vereinigung zur Eutiner Wirtschaftsvereinigung und damit für mehrere Branchen geöffnet. Hoth habe die Rettung der Festspiele – ebenso Gutzeit – maßgeblich vorangetrieben. „Und dass es sich gelohnt hat, ist heute immer noch zu sehen“, sagte Hagen. Auch unter Hoth habe es eine Innenstadt-Initiative mit Mitgliedern der WVE gegeben, die vor rund zehn Jahren klare Stellung gegen die Geschehnisse auf der „grünen Wiese“ bezogen hätten. Ähnlich sei die Situation jetzt auch zu werten, so Hagen, der sich dafür aussprach, dass die WVE sich nicht in Gänze hinter die Bürgerinitiative stelle, aber Mitglieder „wie damals auch“ eine solche Initiative betrieben.

Ebenfalls erfolgreich unter Hoth eingeführt seien die verkaufsoffenen Sonntage sowie die Lichterstadt samt Eisbahn. „Du hast wirklich viel auf den Weg gebracht“, lobte Hagen, der selbst seit 25 Jahren die Vorstandsarbeit begleitet. Als Dank für sein Engagement und das seiner Frau überreichte der Vorstand einen Gutschein für ein Wochenende auf Sylt.

Hoth selbst fand noch einmal deutliche Worte zu seinem Abschied: „Wir hatten im Vorstand immer drei Arten von Menschen: Macher, Bedenkenträger und Visionäre. Diese Symbiose war gut. Wir müssen alles daran setzen, dass die WVE nicht gespalten wird. Das wäre der Tod aller Initiativen, die wir über Jahre für und in der Stadt aufgebaut haben.“ Er werde weiter ein Auge auf die WVE haben und sich notfalls zu Wort melden, kündigte er unter Beifall an.

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