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Ostholsteiner Anzeiger

17. Dezember 2017 | 17:22 Uhr

160 Jahre Dienst in der Polizei

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 30.Sep.2014 | 14:28 Uhr

Gleich vier Polizeibeamte feiern am heutigen Mittwoch ihr 40-jährige Dienstjubiläum: die Polizeioberkommissare Volker Hesper, Andreas Stauch und Eckhard Meyer sowie Polizeikommissar Erwin Pervölz. Sie alle begannen am 1. Oktober 1974 ihre Laufbahn bei der Polizei, die am Ende ganz unterschiedliche Wege nahmen.

Volker Hesper aus Eutin begann seine Ausbildung bei der 1. Hundertschaft der damaligen Bereitschaftspolizeiabteilung. Zu seinen Stationen gehörten die Verkehrsüberwachungsbereitschaft, das Polizeibezirksrevier Ratzeburg und das Schutzpolizeiamt. Für Volker Hesper stand sehr früh fest, dass er sich der Aus- und Fortbildung der Landespolizei widmen wollte. Seit 1983 gehört er dem zuständigen Sachbereich 44 auf der Hubertushöhe an. Als Sachbearbeiter im Führungsstab gestaltet er mit großem Engagement und Geschick die notwenigen Veränderungen der Ausbildung junger Polizisten. Nicht erst mit Einzug der Thematik der Berufsethik ist Volker Hesper im Kirchenbeirat der Landespolizei aktiv, deren Vorsitz er seit 2007 inne hat. Privat kann Volker Hesper mit seiner Frau Sabine stolz auf zwei erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder blicken.

„Atze“ Andreas Stauch wohnt mit seiner Frau Ute und seinen beiden Kindern in Techau. Nach der Ausbildung wechselte der junge Polizeihauptwachtmeister im April 1977 in die damalige Stabshundertschaft der BPA. „Kurz-Einsätze“ im polizeilichen Einzeldienst in Lübeck, Scharbeutz und Bad Schwartau sowie seiner Unterstützung beim Aufbau der Bereitschaftspolizei in Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin gehörten zu seiner Laufbahn. Hinzu kommt die Unterstützung beim Aufbau der Polizei in Aserbaidschan im Mai 2008 und 2010. Dazwischen und danach hat Andreas Stauch, seine Fähigkeiten und Kompetenzen ausschließlich in den Dienst dieser Hundertschaft gestellt. Er wurde zum Gruppenführer im Sondereinsatzzug ausgebildet. Als Kommandant auf allen Wasserwerfermodellen und sehr erfahrener Gruppenführer begleitete Andreas Stauch die Einsatzkräfte durch schwierigste Einsatzsituationen. Atze Stauch gilt als ein landesweit anerkannter Fachmann auf dem Gebiet der Kontrolle des Schwerlastverkehrs. Seine Erfahrungen gibt erin Lehrgängen der Landespolizei weiter. Außerdem ist er als Fahrlehrer saktiv.

Für Erwin Pervölz erfüllte sich bei der Polizei ein lang gehegter Berufswunsch. Er trat als Polizeiwachtmeister in die Landespolizei Schleswig-Holstein in Eution ein. Sehr schnell entdeckte Pervölz sein Interesse für den asiatischen Kampfsport. Nach der Grundausbildung in Eutin ging es in die Einsatzhundertschaft nach Kiel. Eine Verwendung in Wedel schloss sich an. Doch Pervölz kehrte 1978 nach Eutin zurück, wurde Angehöriger des SEK und gehörte diesem elf Jahre an. Seine hier erworbenen Erfahrungen und Kampfkunstfähigkeiten brachte er in den folgenden 25 Jahren als Trainer für Selbstverteidigung in die Ausbildung des Polizeinachwuchses ein. Erst im Sommer 2014 wechselte Pervölz vom Sportbereich in den Einsatztrainingsbereich und schult die Auszubildenden nun in Abwehr- und Verteidigungstechniken. Pervölz, Vater von drei erwachsenen Kindern, wohnt mit seiner Ehefrau in Malente. Privat interessiert er sich seit 40 Jahren für asiatische Kampfkunst. Als Trainer war er im In- und Ausland tätig.

Nach seiner Ausbildung in Eutin waren die dienstlichen Stationenvon Eckhard Meyer die damalige Stabshundertschaft, der polizeiliche Einzeldienst in Eutin und eine 15-jährige Verwendung im Sondereinsatzkommando. Danach war er maßgeblich an der Entwicklung eines professionellen und modernen Einsatztrainings für die Schleswig-Holsteinische Polizei beteiligt und bildet Heute die Einsatztrainerinnen und -trainer für die Landespolizei aus und fort. „Ecki“ Meyer ist in Eutin durch sein Wirken beim PSV Eutin bekannt.

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