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Ostholsteiner Anzeiger

19. August 2017 | 03:59 Uhr

Eutin : 150 Teilnehmer beim 20. Seelauf

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Zur Sportveranstaltung der Bundeswehr in Eutin kamen weniger Sportler als im Vorjahr. Der 21. Seelauf soll trotz Landesgartenschau um den Großen Eutiner See führen.

Mit neuen Rekorden beim gut besuchten 20. Eutiner Seelauf des Aufklärungsbataillons 6 „Holstein“ wurde es gestern nichts. Aber gute Zeiten auf der 10,2 Kilometer langen Strecke gab es dennoch. Laufschnellster der Männer war Gero Knickrehm (Wehrtechnische Dienststelle) mit 37:22 Minuten, mit großem Vorsprung vor Stefan Lucht (Marineflieger) mit 39:11 und Markus Allner von der Einsatzflottille in Kiel mit 40:12. Anne Podlech, Siegerin bei den Frauen, ebenfalls aus Kiel und Vorjahreszweite, wurde mit Beifall empfangen. „19 Grad, Sonne, ein leichtes Lüftchen und eine einfach schöne Strecke mit Sandboden waren ein Vergnügen“, sagte Podlech nach 45:15 Minuten. Obwohl ihr das Wasser nur so herunterlief, hatte die sportliche Kielerin noch ein großes Kompliment für Eutin übrig: „Der Seelauf in der Kreisstadt mit tollen Ansichten der Landschaft ist immer wieder einfach zauberhaft, trotz der Anstrengung.“

Wegen der LGS-Bauarbeiten war die ursprüngliche Strecke um den See gesperrt. Eine Alternativroute für die insgesamt 150 Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Einheiten der Bundeswehr, der Polizei sowie von Patengemeinden arbeiteten Organisationschef Hauptmann Oliver Bahr und seine 25 Helfer aus. Für den Lauf im Landesgartenschau-Jahr gebe es laut Bataillons-Chef Alexander Radü eine Absprache mit den LGS-Geschäftsführern. Schließlich mache das den Reiz eines Seelaufes aus. In diesem Jahr seien wegen der gesperrten Strecke deutlich weniger Teilnehmer gekommen.

Viele Starter sind schon oft Gäste in Eutin gewesen, sie wollten beim Jubiläumslauf nicht fehlen. Hauptfeldwebel Marc Henneke aus dem Bataillon: „Ich glaube, heute ist mein elfter Lauf.“ Wegen
einer leichten Verletzung brauchte er 53:17 Minuten. Henneke gehört sportlich dem SV Bösdorf an und fand durch einen eindrucksvollen Mitternachtslauf in Heiligenhafen zum Laufsport.

Der älteste Sportler war Hans Joachim Matthis (85) aus Norderstedt (1:08:23): „So zehn Kilometer sind aber jetzt schon bald die Grenze. Ich war schon öfters hier und finde Eutin einfach gut.“ Sicher komme er 2016 wieder. Von der Stadt wurde er sowie die älteste Teilnehmerin,
Elke Oellermann (61) aus Darry, geehrt. Von neun Mannschaften setzte sich das Spezialpionierbataillon 164 aus Husum mit 56 gegen das gastgebende Aufklärungsbataillon 6 „Holstein“ (61) und die Einsatzflotille 1 aus Kiel (74) durch.

Mit etwas Glück bleibt bei der Endabrechnung noch etwas übrig, sagte Radü zum Schluss, das sei dann für das Soldatenhilfswerk.


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erstellt am 09.Sep.2015 | 12:39 Uhr

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