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140 Liederhefte für Kindergärten in Eutin und Bosau

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 11.Apr.2017 | 13:20 Uhr

„Wer will fleißige Handwerker sehen, der muss zu uns Kindern gehen...“ Bereitwillig stimmten die Jungen und Mädchen das Volkslied an, das Bettina Hagedorn ausgewählt hatte. Die Bundestagsabgeordnete besuchte mit ihrer Landtagskollegin Regina Poersch (beide SPD) gestern den katholischen Kindergarten Spatzennest in Eutin und den evangelischen Kindergarten Schwalbennest in Bosau.

Im Gepäck hatte Hagedorn ein neu aufgelegtes Kinderliederheft, dass sie seit 2005 immer mal wieder in Tagesstätten, Wohn- und Pflegeeinrichtungen verschenkte. Dieses Mal nahm das Spatzennest in Eutin für 86 Kinder und 25 Mitarbeiter 111 Liederhefte entgegen. Der Bosauer erhielt nach Aussage einer Mitarbeiterin Hagedorns 30 Hefte.

Hagedorn fragte die Kinder, was sie singen wollten. Gemeinsam wurde das Lied über die Handwerker angestimmt. Beide Politikerinnen sind mit Gesang groß geworden, wie sie sagten. Hagedorn: „Ich habe eine Affinität zum Singen und früher selbst im Chor gesungen.“

Daniela Bock, die Leiterin der Kindertagesstätte Spatzennest, freute sich über das sinnvolle Geschenk. „Gesang fördert die emotionale Entwicklung der Kinder, die Sprachbildung und ist wichtig für das Miteinander.“ Wie häufig in den fünf Gruppen gesungen werde, hänge von den Mitarbeiterinnen ab. Sie singe sehr gerne mit den Kindern und spiele dazu Gitarre.

Die sechsjährige Wilhelmina blätterte neugierig in ihrem Liederheft. Sie will es auch zu Hause benutzen und mit ihrer Familie daraus singen, wie sie auf Nachfrage sagte.

Im Heft sind 62 Lieder gedruckt, wie der „Bi-Ba-Butzemann“, „Der Jäger aus Kurpfalz“ und „Froh zu sein bedarf es wenig“. Erstmals sind einige Melodien mit plattdeutschen Texten dabei, unter anderem „Herrn Pastor sien Kauh“. Unterhalb der meistens mehrstrophigen Lieder wird auf den Komponisten, Texter oder die Zeit der Entstehung hingewiesen. Selbst Gitarren-Spieler erhalten mit Griffangaben Hilfestellung, wie Daniela Bock erfreut bemerkte.

Das Cover ließ Hagedorn wieder selbst gestalten. Darauf ist die Politikerin mit ihrer Enkeln Leni (8) und Jonah (5) zu sehen. Leni ziert bereits als Einjährige eine frühere Ausgabe. Dieses Mal durfte sie aber selbst entscheiden, ob sie erneut auf die Titelseite möchte. Das wollte sie – unter der Bedingung, dass sie das Foto aussuchen dürfe. Das durfte sie, die Layouterin wurde überstimmt, sagte Hagedorn schmunzelnd.

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