„11. Ehrensache“ für Alba Iulia

Diese Süseler sind die Ehrensache-Crew und hoffen auf viele Gäste beim Festival am 6. Juli an der Süseler Kirche.
Diese Süseler sind die Ehrensache-Crew und hoffen auf viele Gäste beim Festival am 6. Juli an der Süseler Kirche.

Sieben Bands treten Freitag, 6. Juli, beim Benefiz-Festival an der Süseler Kirche für rumänisches Kinderheim „Stern der Hoffnung“ auf

shz.de von
25. Juni 2018, 11:52 Uhr

Für die Jugend der Süseler Kirchengemeinde gehört das Ehrensache-Festival zum jährlichen Programm. Seit 2008 organisieren die Jugendlichen einen Abend mit Musik etlicher Live-Bands und sammeln so Geld für ein Kinderheim in Rumänien. Das Haus „Stern der Hoffnung“ will die Gruppe um Diakonin Carolin Vehres auch in diesem Jahr wieder unterstützten und lädt zum 11. „Ehrensache Festival“ nach Süsel ein. Am Freitag, 6. Juli, unterhalten sieben Bands die Gäste auf dem Sandplatz zwischen Kirche und Kulturscheune.

Von 18 bis 24.30 Uhr gibt es nicht nur Punk, Rock, Pop, Indie und Singer-Songwriter-Musik: An Ständen wie Jims Bar gibt es Getränke, Crêpes und Pommes Frites, vegetarischen Döner und Gegrilltes. Der Eintritt kostet fünf Euro und wird am Eingang beglichen, dafür geben die Organisatoren wieder das obligatorische Bändchen mit dem Stern aus.

Wer nicht nur Musik hören wolle, der könne Kerzen gestalten, beim Quiz über „Ehrensache“ und an der Tombola teilnehmen, sagen Leon Steer und Katja Liebe. Sie gehören zu den Organisatoren, die für Freitag noch auf Helfer hoffen.

Das Programm der Bands stehe, sagt Steer. Wie seit Anbeginn wird „Fairspielt“ wieder dabei sein und um 18 Uhr eröffnen. Es folgen im 45-Minuten-Takt die Bands Breathing Punx, B104, Toos, Maciek, Zehn nach Zwölf und Gordon Shumway. Keine der Gruppen erhalte eine Gage. Es gebe höchstens etwas Benzingeld, sagt Vehres. Zum guten Schluss gibt es den „Gute Nacht Song“.

Die Deko wird in diesem Jahr eine andere sein. Wie bisher wird ein Sicherheitsdienst für einen guten Verlauf sorgen können und Fahrzeug-Anhänger für die Bandmitglieder und deren Instrumente vom Theater zur Verfügung gestellt. Sponsoren aus der Gemeinde, aus Scharbeutz und Flensburg stellen Gewinne, Getränke und Technik. Der Ortsverein Süsel des Deutschen Roten Kreuzes übernimmt den Sanitätsdienst.

Die Einnahmen flössen vollständig dem Kinderheim in Alba Iulia zu, sagen die Organisatoren. „Stern der Hoffnung“ erhalte keine staatlichen Mittel und stehe zurzeit unter enormem finanziellen Druck, berichtet Vehres. Früher hätten dort 65 Kinder gelebt, heute seien es nur noch 30. Die Deutsche Sybille Hüttemann-Boca habe es 1995 für Straßenkinder gebaut und leite es seitdem. Vehres war, wie auch Rebecca Wiechmann, mehrfach in Alba Iulia. Die Verbindung zu dem Haus bestehe seit 2000 und werde mit Besuchen und Gegenbesuchen, pädagogischer Arbeit und Spendenaktionen gepflegt. Zwei der Kinder seien beruflich inzwischen sehr erfolgreich, berichten beide. Wiechmann war früher in der Süseler Jugendarbeit tätig und leitet heute die Offene Ganztagsschule in Pönitz.

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