10 000 Euro für den Kinderschutzbund

Silke Hüttmann (von rechts), Katja Kirschall (beide  Familienzentrum Küste), Mechthild Piechulla  und  Henning Reimann (beide Kinderschutzbund Ostholstein) freuen sich über den Scheck der Coop-Mitarbeiter Sabine Pfautsch, Ahyan Deniz und Hans-Hermann Gehrdtsky.
Silke Hüttmann (von rechts), Katja Kirschall (beide Familienzentrum Küste), Mechthild Piechulla und Henning Reimann (beide Kinderschutzbund Ostholstein) freuen sich über den Scheck der Coop-Mitarbeiter Sabine Pfautsch, Ahyan Deniz und Hans-Hermann Gehrdtsky.

Coop-Stiftung „Unser Norden“ spendete für benachteiligte Jugendliche

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11. Februar 2014, 00:33 Uhr

Der Kinderschutzbund Ostholstein kann sich über frisches Geld für seine Projekte freuen. Die Coop-Stiftung „Unser Norden“ spendete der Hilfseinrichtung 10 000 Euro. „Als Lobby für Kinder ist der Kinderschutzbund für uns ein idealer Partner. Mit seiner Unterstützung können wir vielen Kindern, Jugendlichen und Familien in Ostholstein helfen“, sagt Sabine Pfautsch von der Coop-Stiftung.

Ein Teil des Geldes fließt in das Familienzentrum Küste in Neustadt. Hier finden belastete und überforderte Alleinerziehende mit Kleinkindern, junge Familien sowie Schwangere schnelle und
unbürokratische Unterstützung. Die „Frühen Hilfen“ umfassen regelmäßige Babytreffs, Unterstützung durch Familienhebammen, Familienhelferinnen, Familienpaten, Fachvorträge und Elternkurse. „Unser Ziel ist es, Eltern in ihren Erziehungs- und Alltagskompetenzen zu stärken und eine positive Entwicklung der Kinder zu ermöglichen“, so Diplom-Pädagogin Katja Kirschall, Koordinatorin der Einrichtung.

Mit dem Spendengeld soll unter anderem die Ausstattung der Küche des Familienzentrums erweitert werden. „Immer mehr Familien ernähren sich hauptsächlich von Fastfood und Fertiggerichten“, erklärt Kirschall. Beim gemeinsamen Kochen wird den jungen Eltern vermittelt, wie für wenig Geld frische und leckere Gerichte zubereitet werden können. Neben einem theoretischen Input über gesunde Ernährung und ihre Auswirkungen auf den Körper, folgen die praktische Phase und das gemeinsame Essen.

Die restlichen Fördermittel verwendet der Kinderschutzbund Ostholstein für das Projekt „Zweite Chance“ an der Jacob-Lienau-Schule in Neustadt. Die Zielgruppe des Bundesprojekts sind Schüler ab zwölf Jahren, denen durch aktive oder passive Schulverweigerung das Erreichen des Schulabschlusses nicht möglich ist oder dieser gefährdet erscheint. Aufgabe der Projektmitarbeiter ist es, die Schüler wieder zu einem regelmäßigen Schulbesuch zu bewegen oder mit ihnen zusammen, den Weg zu einem solchen zu ebnen und Hemmnisse abzubauen.


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