1,9 Millionen Euro für ein neues deutsch-dänisches Projekt

shz.de von
12. Juli 2018, 16:34 Uhr

Stärkung der deutsch-dänischen Beziehungen in der Fehmarnbelt-Region: Der Interreg-Ausschuss bewilligte kürzlich 1,4 Millionen Euro EU-Fördermittel für das dreijährige Entwicklungsprojekt „Kult-Kit: Deutsch-dänische Begegnungen“. Es hat ein Gesamtbudget von 1,9 Millionen Euro und soll in der Fehmarnbelt-Region eine regionale Zugehörigkeit über die deutsch-dänische Grenze hinweg zu fördern und dabei sprachliche und kulturelle Barrieren abzubauen. Gemeinsame Aktivitäten zur Begegnungen von Kindern und Erwachsenen aus Deutschland und Dänemark sind Kern des Projektes, das in Zusammenarbeit zwischen vier dänischen und vier deutschen Projektpartnern organisiert wird. Einige von ihnen arbeiten seit mehreren Jahren zusammen. Alle acht sind an dem dreijährigen deutsch-dänischen Projekt Kult-Kit beteiligt, das in diesem Sommer abgeschlossen wird.

Kim Dawartz, Leiter des Centers für Kultur und Bürgerservice in Næstved-Kommune, freut sich auch über die Bewilligung: „Wenn die Fehmarn-Verbindung kommt, wird es entscheidend sein, dass insbesondere Kinder und Jugendliche im deutschen und dänischen Teil der Region die Sprache und Kultur des Nachbarn kennen und die Möglichkeiten auf der anderen Seite des Belts nutzen können.“

Das neue Kult-Kit-Projekt wird am
1. August dieses Jahres beginnen. Mitfinanziert wird es von den Projektpartnern Kreis Ostholstein, Stadt Fehmarn, Hansestadt Lübeck und dem Kastanienhof in Oldenburg auf deutscher Seite. Auf der dänischen Seite sind die vier Gemeinden Næstved-, Vordingborg-, Guldborgssund- und Lolland-Kommune vertreten.

„Die Erfahrungen der vergangenen drei Jahre, in denen Begegnungen von Sportlern, Musikern, Kleingärtnern oder Schachspielern stattgefunden haben, wollen wir nutzen, um im neuen Projekt möglichst vielen Menschen Kontakte über die Grenze zu ermöglichen“, zeigte sich Horst Weppler, Fachdienstleiter Regionale Planung beim Kreis Ostholstein, über die Bewilligung des Projektes erfreut.


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