1,5 Millionen Gewinn „kann sich sehen lassen“

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25. Juni 2014, 12:14 Uhr

1,5 Millionen Euro Gewinn, 200 000 weniger als im Jahr zuvor, erzielt der Zweckverband Ostholstein (ZVO) 2013. Das steht in der Jahresrechnung, die gestern von der Verbandsversammlung beschlossen wurde.

Der Jahresgewinn wird der Gewinnrücklage zugeführt. Aus diesem Topf erhalten die Städte und Gemeinden, die dem ZVO die Erdgasversorgung übertragen haben, eine Gewinnausschüttung von insgesamt 1,5 Millionen Euro, hinzu kommt Konzessionsabgabe in Höhe von rund 500 000 Euro.

Die ZVO-Bilanzsumme beträgt 146,2 Millionen Euro. Das Eigenkapital bleibt unverändert 77,4 Millionen Euro. In der ZVO-Gruppe wurden insgesamt 431 Mitarbeiter und 14 Auszubildende beschäftigt. Der Personalaufwand ist mit 9,4 Millionen Euro auf dem Vorjahresniveau geblieben.

„Die ZVO-Gruppe hat sich in einem schwierigen Marktumfeld im Jahre 2013 gut behauptet“, stellte Verbandsdirektor Heiko Suhren fest. Die Ergebnisse könnten sich sehen lassen. Zugleich trügen neue Gebühren und Organisationsprozesse erste Früchte.

Erfreulich sei der Ausgang von Verwaltungsgerichtsverfahren zu den neuen Abfallgebühren. Das Gericht habe alle Klagen gegen Abfall-Gebührenbescheide des ZVO abgewiesen. Zwei Klagen
seien zurückgezogen worden.

In Ostholstein sind, wie es weiter hieß, im vergangenen Jahr 116 895 Tonnen Abfall angefallen, je Einwohner 591 Kilogramm. Die größte Fraktion ist Müll aus den grauen Gefäßen (38 159 Tonnen), Altpapier brachte 19 628 Tonnen, Bioabfall 8 847 Tonnen und Verpackungen mit grünem Punkt (Gelber Sack) 8 127 Tonnen. Die Kunden der ZVO Energie bezogen 795 Millionen Kilowattstunden Erdgas und 8,2 Millionen Kubikmeter Trinkwasser. Der ZVO-Geschäftsbereich Entwässerung reinigte wie im Vorjahr 5,6 Millionen Kubikmeter Abwasser.

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