Zwischen russischer Tradition und Avantgarde

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10. Oktober 2014, 16:58 Uhr

In der Vortragsreihe „Vergessene Malerinnen“ stellt Ellen Ellrodt-Schmähl am Donnerstag, 23. Oktober, die Künstlerin Natalja Gontscharowa (1881-1962) vor. Beginn ist um 19 Uhr in der Kulturstation Zollhäuser Rodenäs, der Eintritt ist frei.

Natalja Sergejewna Gontscharowa war eine russische Malerin, die der russischen Avantgarde zugerechnet wird. Sie trug maßgeblich zum künstlerischen Entwicklungsprozess in Russland bei. Gontscharowa war Kennerin der Ikonenmalerei und der russischen Volkskunst. Die Stile dieser Gattungen brachte sie in ihre Bilder ein und entwickelte den neoprimitivistischen Stil der russischen Avantgarde. Provokativ distanzierte sie sich von der westlichen Kunst. Sie illustrierte auch verschiedene Bücher russischer Futuristen. Ferner wurde Gontscharowa weltweit als Bühnenbildnerin engagiert, unter anderem in New York, Litauen, Lateinamerika, London und Russland.





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