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Nordfriesland Tageblatt

17. Oktober 2017 | 08:19 Uhr

Zweites Fahrzeug und neues Gerätehaus

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Gemeinde stimmt 92-seitigem Feuerwehrbedarfsplan zu

shz.de von
erstellt am 28.Sep.2013 | 00:35 Uhr

Einmal mehr stand auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Ladelund die Finanzierung des Bürgerbusses auf der Tagesordnung. Wie Heike Prechel als Vorsitzende des Vereins „BürgerBus Ladelund“ mitteilte, hatte sich für die Planung der Bezahlung des 90 000 Euro teuren Spezialfahrzeugs eine Änderung ergeben. Obwohl Träger des Projektes, hat die Gemeinde Ladelund einen finanziellen Eigenanteil am Kauf des Busses zu leisten. Denn ohne die Übernahme eines Betrages in Höhe von 22 500 Euro erhält sie keine Zuschüsse. Deshalb ist geplant, den Bus zum Preis von 4 500 Euro pro Jahr an den BürgerBus-Verein zu verpachten, wodurch der Eigenanteil der Gemeinde im Verlaufe von fünf Jahren erstattet werde. Die Gemeindevertretung stimmte dieser Regelung zu.

Bürgermeister Rüdiger Brümmer berichtete über zwei Windtestfeld Nord–Gesellschafterversammlungen. Nachdem eine Windenergiegesellschaft wegen Insolvenz ausgeschieden ist, seien die Fachhochschule Flensburg und die Husumer Windenergiegesellschaft als neue Gesellschafter nachgerückt. „Im Bereich Ladelund/Karlum können maximal vier Windkraftanlagen für die Dauer von höchstens zehn Jahren getestet werden.“ Geplant sei jedoch, zunächst nur zwei Windkraftanlagen aufzubauen, wobei die Bürgerwindparkgesellschaft Brebek die erforderliche Infrastruktur zu schaffen hat.

Gemeindewehrführer Christian Sommer erläuterte einen 92 Seiten umfassenden Feuerwehrbedarfsplan des Feuerlöschverbandes Bramstedtlund-Ladelund-Westre. Was die Fahrzeugausstattung der Freiwilligen Feuerwehr Ladelund betrifft, so decke diese den Bedarfsplan zur Zeit noch voll ab. „Es darf aber nicht übersehen werden, dass ein TS-Fahrzeug, dessen TÜV-Zulassung nur noch ein Jahr lang gilt, bereits 27 Jahre alt und arg reparaturbedürftig ist“, so Christian Sommer. Es werde deshalb vorgeschlagen, das zweite Fahrzeug mit einem Kostenaufwand von 5 500 Euro aufzurüsten und als Transportfahrzeug einen Kleinbus mit Anhänger anzuschaffen. Letzteres würde neu zwischen 50 000 und 60 000 Euro kosten, gebraucht aber möglicherweise deutlich günstiger sein. Die Gemeindevertretung stimmte dem Bedarfsplan und den genannten, zum Ausgleich der Sicherungsbilanz erforderlichen Maßnahmen zu.

Da das alte Feuerwehrgerätehaus aus 1969 den heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht, beschlossen die Gemeindevertreter, für das Gebiet westlich der Raiffeisenstraße und nördlich des Friedhofes und der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte den B-Plan Nr. 13 aufzustellen. Das betroffene Areal ist in der 7. Änderung des Flächennutzungsplanes bereits als gemischte Baufläche dargestellt. Für den Bau darf Ladelund als Bedarfsgemeinde eine Förderung in Höhe von 90 Prozent der Kosten, maximal jedoch 450 000 Euro erwarten.

Auf die Ausschreibung zur Neuverpachtung des Ladelunder Kirchspielkruges ist bislang noch keine Bewerbung eingegangen, berichtete Bürgermeister Brümmer. Es wird daher versucht, über eine Anzeige in einer Fachzeitschrift einen Interessenten zu finden. Wenn es künftig nicht mehr möglich sein sollte, den Kindergarten durch den Kirchspielkrug mit Gerichten für den Mittagstisch zu beliefern, müsse man prüfen, ob die Schulküche dazu bereit und in der Lage sei.

Einen Antrag auf Zuschuss an die „eEmobile e.G“ hatte Bürgermeister Brümmer mit Hinweis auf den Status seiner „Bedarfsgemeinde“ abgelehnt.

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