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Nordfriesland Tageblatt

15. Dezember 2017 | 11:31 Uhr

Zwei Chöre – eine Botschaft

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Der Braderuper Chor „Gospelhouse“ und die Achtruper „Hale-Pop-Singers“ begeisterten die Zuhörer mit temperamentvollen Auftritten

von
erstellt am 08.Mär.2015 | 16:17 Uhr

Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Risumer St. Sebast-Kirche am Sonnabend. Der Grund: Zu Gast waren die von Frank Bernstein-Jensen geleiteten „Hale-Pop-Singers“ aus Achtrup sowie der Braderuper Chor „Gospelhouse“ – Letzterer musikalisch geführt, per akustischer Gitarre begleitet sowie temperamentvoll angefeuert von seinem Gründer Pastor Jens-Uwe Albrecht. Die Besucher erwartete ein mitreißend fröhliches Gospelkonzert.

Den ersten Konzertblock gestalteten die Sänger aus Braderup, deren Stimmen rhythmisch und harmonisch instrumental unterstützt wurden. Denn neben den vollen Akkorden ihres fröhlich tänzelnden Gitarristen, der einen Hang zum Jazz nicht verleugnen konnte, sorgte der Schlagzeuger und Percussionist Detlef Petersen für viel „Drive“. Den Choristen war die eigene, „ansteckend“ wirkende Freude an ihrer musikalischen Verkündigung deutlich anzumerken. Dies führte dazu, dass sich das Publikum von Anfang an ins musikalische Geschehen einbezogen fühlte und immer wieder lautstark mitklatschte.

Nachdem Gospelhouse feierlich verkündet hatte, hier zu sein, um Gott zu preisen („I Just Came to Praise the Lord“), sich im Gospel „There Is a Man“ mit dem Wert persönlicher Freiheit befasst und temperamentvoll kundgetan hatte, Berge versetzen zu können („We Can Move Mountains“), starteten die Hale-Pop-Singers ihr Kontrastprogramm. Frank Bernstein-Jensen hatte angekündigt, sein Chor werde „toll arrangierte Gospel-Songs und fetzige Pop-Titel“ vortragen. Dieses Versprechen hielt er ein, und zwar ohne jegliche Instrumentalbegleitung. Wie schon zuvor beim Braderuper Gospelchor, so übernahmen auch beim Achtruper Ensemble immer wieder einzelne Stimmen Solopassagen, die oft wie gekonnt improvisiert wirkten.

Nachdem die Hale-Pop-Singers ihre Zuhörer mit Ohrwürmern wie „Rock for Fun“, „Down by the River“ und „Hit the Road, Jack“ begeistert hatten, trugen beide Chöre je einen zweiten Konzertblock und eine Zugabe vor. Die „Hale-Pop-Singers“ warteten mit einem raffiniert gesetzten „Mambo“, Gospelhouse mit dem sich auf die Harmonien des berühmten „Kanons“ von Johann Pachelbel stützenden Liedes „Give Thanks“ auf.

Pastor Tim Stöver dankte allen Sängerinnen, Sängern und Instrumentalisten sowie dem begeistert mitgegangenen Publikum für ihren Einsatz und stellte fest: „Der von eurer Musik ausgehende Funke ist auf uns alle übergesprungen.“ Am Ende ihres Programms zelebrierten beide Chöre gemeinsam den Gospel „He’s Got the Whole World in His Hand“. Mit diesem auf den Lippen, zogen sie aus dem Kirchenschiff aus, um sodann draußen ein Spalier zu bilden, ihr Publikum zu beklatschen und ihren Song – nach Art einer Endlosschleife – fortzusetzen. „Das war doch mal ein wunderbarer Nachmittag“, schwärmte beeindruckte Konzertbesucherin.

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