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Nordfriesland Tageblatt

17. Dezember 2017 | 01:48 Uhr

Zustimmung zur Imbiss-Erweiterung

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Grundlagen für den Umbau in ein behindertengerechtes Bistro sind geschaffen / Weiterer Imbiss in dem Gebiet „Fohl“ ist geplant

Gleich über drei Bebauungspläne musste die Gemeindevertretung Süderlügum in ihrer Sitzung im Landhaus Smaga beraten und beschließen. Da ging es zunächst um die 5. Änderung des B-Plans Nr. 8 für das Gebiet „Fohl“, östlich der B 5 und nördlich der Ortslage, die von der Planungsabteilung des Kreises Nordfriesland vorgestellt wurde. Hier soll im südlichen Bereich ein weiterer Imbiss entstehen und der bisherige Imbiss eines Grenzmarktes im nördliche Bereich erweitert werden, mit gleichzeitiger Integrierung von neuen Behinderten gerechten öffentlichen Toiletten. Außerdem ist eine Überwegung durch den Grüngürtel für den Lkw-Anlieferverkehr zu einem weiteren Grenzmarkt vorgesehen. Ein Kundenverkehr mit Privat-Pkw wird dort aber nicht gestattet. Deshalb wird ein entsprechender Vertrag mit Eintragung einer Grunddienstbarkeit in Erwägung gezogen.

Falco Richter vom Planungsbüro Plewa aus Flensburg erläuterte dann die eingegangenen Stellungsnahmen zu dem B-Plan Nr. 18 für das ehemalige Bundeswehr-Depotgelände in Wimmersbüll (Lager 17), die überwiegend positiv waren, zumal die künftigen Immissionsrichtwerte deutlich unterschritten werden, wie er ausführte. Hier will eine Firma, die das Gelände von der VR Bank erworben hat, die Einlagerung, Verpackung und den Versand von Energieerzeugungsanlagen wie Windmühlen betreiben. Dazu wird eine Betriebsleiterwohnung errichtet und eine Teilfläche an eine benachbarte Zimmerei verpachtet. Diese darf dort jedoch nur eine neue Lagerhalle errichten. Für die im Zuge der Baumaßnahme zu fällenden Bäume wird dort eine Fläche für Ersatzanpflanzungen ausgewiesen.

Auch zur ersten Änderung des B-Planes Nr. 9 für das Gebiet nördlich der Ortslage, westlich der B 5 und südlich des Wiesenweges gab es nur positive Stellungnahmen, und auch die Landesplanung hat keine Bedenken, berichtete der Bauausschussvorsitzende Hans Uwe Joldrichsen. Auf der insgesamt rund 7,9 Hektar großen Fläche können 23 Gewerbegrundstücke sowie eine Fläche für eine Gastronomie entstehen, jedoch keine weiteren Grenzhandelsmärkte. Deshalb wird die Ladengröße dort auf 250 Quadratmeter begrenzt.

Etwas emotional ging es zuvor in der Einwohnerfragestunde zu. Da beschwerte sich ein Bürger darüber, dass der B-Plan Nr. 23 (geplantes Wohnbaugebiet am Westerhof) lediglich im Aushangkasten bekannt gemacht wurde und die Bürger zuvor nicht informiert waren. Bürgermeister Christian Magnus Petersen wie auch Timm Kamke vom Amt Südtondern bestätigten aber unisono, dass dieses Satzung konform ist. „Der Bürger ist selbst in der Pflicht, sich zu informieren“, so Timm Kamke. Weiter meldeten sich einige Anlieger des Süderweges zu Wort, die eine Belastung des Gemeindeweges und Anliegerkosten für einen Ausbau befürchten. Denn dort hat es angeblich eine Bauvoranfrage eines privaten Investors an die Landesplanung gegeben, der eine bisher landwirtschaftlich genutzte Fläche erwerben und 14 Wohneinheiten bauen will. Sowohl Bürgermeister Petersen wie auch Timm Kamke bestätigten, dass hierfür noch keine Bauvoranfrage vorliegt. „Es ist alles hypothetisch“, so der Bürgermeister.

Ein Antrag über die Änderung der Zeiten für die Frühschwimmer im Süderlügumer Freibad wurde abgelehnt, da es sonst zeitliche Probleme mit den Wartungs- und Reinigungsarbeiten geben kann. Es bleibt bei der bisherigen Frühschwimmer-Zeit von sechs bis acht Uhr. Wie Marion Kuhn mitteilte ist die Saisoneröffnung im Schwimmbad am 16. Mai vorgesehen. Wie der Vorsitzende des Umwelt- und Wegeausschusses Bendix Volquardsen berichtete, ist die Müllsammelaktion in der Gemeinde gut gelaufen. Er wie auch der Bürgermeister bedankten sich bei allen Helfern insbesondere auch der örtlichen Feuerwehr für die Organisation.

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