zur Navigation springen
Nordfriesland Tageblatt

19. August 2017 | 04:39 Uhr

Zum Nachbauen empfohlen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Bürgermeister Schweizer schenkt Jugendfeuerwehr Klixbüll-Bosbüll historische Pläne eines „Feuerortungsapparats“ aus dem Jahre 1893

Rumhängen liegt den Aktiven der Jugendfeuerwehr Klixbüll-Bosbüll fern. Das beweist der Jahresrückblick, in dem Jugendgruppenleiter Morten Richter noch einmal das Geleistete Revuel passieren ließ. Elf Jugendliche zählt der Verein, die im vergangenen Jahr 31 feuerwehrtechnische Dienste leisteten. Besuche bei befreundeten Organisationen, wie beispielsweise der Kreisjugendfeuerwehr in Tönning, gehörten zum Programm, aber auch die Mitwirkung am „Jugendforum“ im Husumer Kreisfeuerwehrhaus, beim Amtsschwimmen in Leck, einem von der Jugendfeuerwehr Uphusum-Holm ausgerichteten Geschicklichkeitswettbewerb, bei dem man einen Pokal gewonnen hatte, und beim Wettkampf um den Amtspokal in Enge-Sande. Beim Klixbüller Biikebrennen hatten die Angehörigen der Jugendfeuerwehr Klixbüll-Bosbüll das Feuer entzündet sowie Würstchen und warmen Kakao verkauft. Sie halfen beim Maibaumaufstellen und besuchten das Amtszeltlager in Stedesand.

Beim „Spiel ohne Grenzen“ auf dem Klixbüller Sportlatz war bei keinem Akteur ein Kleidungsstück trocken geblieben. Bei einer Großübung in Niebüll hatten die Jugendwehren harmonisch und effektiv zusammengearbeitet. Bei Laternenumzügen der Grundschule wie auch der Kindertagesstätte Klixbüll hatten Mitglieder der örtlichen Jugendwehr als Fackelträger die Kinder gegen den Straßenverkehr abgesichert. Am Volkstrauertag begleiteten sie die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr zur Kirche und zum Ehrenmal. Anlässlich des Weihnachtsmarktes in der Sporthalle hatten sie für das leibliche Wohl der Aussteller und Gäste gesorgt. Pizzas verputzen und Filmgucken standen beim letzten Dienst-Tag im Dezember auf dem Programm. Jugendwart Björn Petersen dankte allen Jugendlichen und deren Betreuern für vertrauensvolle, engagierte Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und munterte sie auf: „Macht weiter so!“

Der positive Kassenbericht von Torben Petersen und die lobenden Ausführungen des Kassenprüfers Leif Jacobsen führten zur einstimmigen Entlastung des gesamten Vorstandes.

Auf Antrag des von Niebüll nach Klixbüll heimgekehrten Milan Linke wurde dieser wieder in die Jugendwehr eingegliedert.

Die von Peter Andresen geleiteten Wahlen führten zu dem Ergebnis, dass Morten Richter als Jugendgruppenleiter, Björn Nielsen als Gruppenführer, Ole Jacobsen als dessen Stellvertreter, Bent Hansen als Schriftwart sowie Mika Lohn als Kassenwart in ihren Ämtern bestätigt wurden.

Bei den Grußworten mahnte der Klixbüller Ehrenwehrführer Hans Andresen, in der Werbung um neue Mitglieder nicht nachzulassen. Ortswehrführer Peter Andresen lobte die mit Freude geleistete Arbeit der Jugendlichen und dankte für die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr bei allen Aktivitäten. Der stellvertretende Kreisjugendwart, Sönke Nissen, und der stellvertretende Amtswehrführer, Herbert Krüger, würdigten die Aktivität der Jugendfeuerwehr und den einfühlsamen Umgang der Betreuer mit den Jugendlichen. Im Namen der beteiligten Kommunen sprachen Kay Priebe (Tinningstedt) und Werner Schweizer (Klixbüll), während Peter Andresen – stellvertretend für Ingo Böhm, den abwesenden Bürgermeister der Gemeinde Bosbüll – deren Grüße übermittelte.

Bürgermeister Schweizer hatte ein besonderes Geschenk: Er übergab dem Jugendgruppenleiter eine Anleitung zum Nachbau eines im Jahre 1893 in Klixbüll und Bosbüll entwickelten „Feuerortungsapparats“ und regte an, diesen bis zum Jubiläum des 125-jährigen Bestehens der Feuerwehr Klixbüll im Jahre 2015 zu rekonstruieren.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 13.Jan.2014 | 10:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen