Blutspende : Zum 100. Mal beim Aderlass

Danke sagten an Reimer Hars (Mitte) Annedore Jacobsen und Jan Weck (Blutspendedienst Nord).
Danke sagten an Reimer Hars (Mitte) Annedore Jacobsen und Jan Weck (Blutspendedienst Nord).

Ein schwerer Unfall ließ Reimer Hars in den 70er Jahren zum vorbildlichen Blutspender werden.

shz.de von
09. Februar 2018, 10:43 Uhr

Risum-Lindholm | Als Reimer Hars Ende der siebziger Jahre einen schweren Unfall erlitt und selber literweise Blut brauchte, wie er es ausdrückte, stand für ihn fest: „Jetzt wo ich gesund bin, werde ich selbst Blutspender. Gebe anderen Menschen das zurück, was mich selbst wieder zurück ins Leben geholt hat.“ So war es dann kürzlich bereits seine 100. Blutspende, mit der er anderen Menschen in Not geholfen hat.

Für sein mittlerweile rund dreißigjähriges Engagement dankte ihm jetzt Jan Weck, Referent für Öffentlichkeitsarbeit beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost. Mit Geschenkbox und einer Einladung zu einer festlichen Veranstaltung, bei der alle langjährigen Blutspender gebührend geehrt werden, gab es für Hars neben dem persönlichen Dank auch noch eine kleine Aufmerksamkeit, die, während der Gala noch mit Urkunde und Verleihung einer Ehrennadel vollends gewürdigt werden wird.

100 Blutspenden, das seien 50 Liter gespendetes Blut und rund 75 Stunden, die sich Reimer Hars Zeit genommen hat, um sich unentgeltlich und uneigennützig für die Gesundheit seiner Mitmenschen einzusetzen. Müsse man doch für eine Blutspende – von der Anmeldung bis zum abschließenden Imbiss – rund 45 Minuten Zeit einplanen, erklärte Referent Weck im Beisein von Annedore Jacobsen, der Vorsitzenden des DRK Ortsverein Risum-Lindholm. Sie und ihre fleißigen Helferinnen sorgten wieder einmal in gewohnt guter Atmosphäre und mit ihrer Professionalität dafür, dass in der ehemaligen Schule von Risum viele leckere Brote und Getränke nach erfolgter Blutspende zur Stärkung bereit standen. „Wir haben jedes Mal rund 150 Spenderinnen und Spender. Das ganze vier Mal im Jahr, zwei Termine hier in Risum und zwei in Lindholm. Da sollen wir das wohl können“, erklärte die Vorsitzende Jacobsen mit einem Augenzwinkern.

Und so werden die Damen dann auch wieder dabei sein, wenn sich am Montag, 14. Mai, von 16 bis 19.30 Uhr die Türen der Lindholmer Nis-Albrecht-Johannsen-Schule zum nächsten Blutspendetermin öffnen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen