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Zu viele Kinder: Planungen für Kita-Anbau werden fortgeführt

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

shz.de von
erstellt am 16.Jun.2017 | 11:06 Uhr

Der Kindergarten platzt aus allen Nähten – das wurde auf der jüngsten Sitzung der Achtruper Gemeindevertretung deutlich. „Der Kindergarten ist zurzeit und auch schon für das neue Kindergartenjahr voll belegt und es stehen schon jetzt Kinder auf der Warteliste“, berichtete Berit Hagen für den Schul-, Kultur-, und Sportausschuss. Um genügend Platz und Entwicklungsraum für die Jüngsten anbieten zu können, haben die Gemeindevertreter einstimmig beschlossen, die Planungen für einen Anbau an den Kindergarten fortzuführen. Dafür hatte zuvor bereits der Finanzausschuss eine Empfehlung ausgesprochen.

Bereits im Jahr 2012 wurde laut Berit Hagen die dritte Kindergartengruppe ausgegliedert und im Musikraum der Schule eingerichtet: „Das war zunächst als Übergangslösung angedacht, da man aufgrund des demografischen Wandels davon ausging, dass der Bedarf nur vorrübergehend gegeben ist.“

Die Entwicklung der Kinderzahlen gehe – auch aufgrund der derzeitigen politischen Förderung – in eine andere Richtung, die räumliche Trennung der dritten Gruppe sei schon jetzt nicht optimal, erläuterte Berit Hagen weiter. Deshalb sehe es die Arbeitsgruppe Kindergarten als sinnvoll an, einen Anbau zu planen, was auch für den Erhalt der Schule wichtig wäre. Zum nächsten Kindergartenjahr werde wahrscheinlich sogar eine vierte Kindergartengruppe erforderlich, die bis zur Fertigstellung eines Anbaus allerdings zunächst provisorisch untergebracht werden müsste.

Für einen 320 Quadratmeter großen Anbau, der nach ersten Schätzungen zirka 600  000 Euro kosten würde, möchte die Gemeinde Fördermittel mobilisieren. Die genaue Höhe des möglichen Zuschusses stehe jedoch noch nicht fest. Zumindest werde von einem Zu-schuss in Höhe von 14  000 Euro für jeden neu geschaffenen Kindergartenplatz ausgegangen. Während der Sitzung wurde allerdings auch darauf hingewiesen, dass sich bei einem Neubau zugleich die laufenden Kosten erhöhen würden.

Berit Hagen berichtete zudem zum Thema Kindertagesstätte, dass eine Erzieherin zurzeit an einer Langzeitausbildung teilnehme. Überdies bestehe aufgrund der täglichen Essenausgabe für 28 bis 30 Kinder ein erhöhter Personal-bedarf in der Mittagszeit und auf dem Spielplatz am Kindergarten sei ein Sandaustausch erfolgt.

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