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Wissenschaft sorgt für den richtigen Anstrich der Karlumer Kirche

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Jahreshauptversammlung des „Vereins der Freunde der St. Laurentius-Kirche Karlum“ wurde eingeleitet durch einen Gottesdienst. Anschließend zog man um ins Pastorat, um die Regularien abzuarbeiten. Dort blickte Dr. Karin Tuxhorn als 1. Vorsitzende auf das vergangene Jahre zurück. Man habe den Vorschlag des Gründungsmitglieds Manfred Clausen, die Kirche mit einer gut abgestimmten Lautsprecheranlage auszustatten, aufgegriffen, sich aus finanziellen Gründen aber damit begnügen müssen, bei Veranstaltungen die schon vorhandene „Bose-Säule“ aufzustellen.

In guter Erinnerung geblieben war auch ein Auftritt der Sängerin Inge Lorenzen, deren Lieder durch Peter Kööp durch Verlesen eigener, plattdeutscher Texte ergänzt wurde. Am „Tag des offenen Denkmals“ hatte der Kirchenmaler Volker Lang einen Vortrag über die Arbeit referiert, die er und der Restaurator Markus Freitag in der Karlumer Kirche geleistet hatten. Wegen des anstehenden Innenanstrichs des Gotteshauses waren sie – und sind es noch immer – bemüht, mit wissenschaftlichen Methoden die historischen Farben herauszufinden und zu rekonstruieren, welche das Gestühl, die Westempore und die Balkendecke der St. Laurentius-Kirche vor 150 Jahren aufwiesen. Die herausgefundenen vier Farben sollen künftig wieder die Kirche schmücken. Die damit verbundenen Arbeiten wurden ausgeschrieben.

Dann standen die Wahlen an. Karin Tuxhorn behielt den Posten der 1. Vorsitzenden, ihr aber an die Seite gestellt wurde Pastor Günther Barten als 2. Vorsitzender. In den Beirat berufen wurden Marion Mitzow, Dieter Enewaldsen, Broder Nicolai Petersen und Ulrich Jeß.

Mit Dank aus dem Vorstand verabschiedet wurde der bisherige Beisitzer Jens Möllgaard.

Für besonderen Einsatz für den Verein ehrte die 1. Vorsitzende Martina Jänisch, Anne Jacobs, Gerhard Tobiesen und Karen Nissen. Ihr selbst wurde durch Dieter Enewaldsen gedankt für ihren enormen, sehr erfolgreichen Arbeitsaufwand zum Wohle des Vereins und des von diesem betreuten Gotteshauses.

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