Zu früh entzündet : Wirbel um die Biikefeuer in Tinnum und Risum-Lindholm

Bereits in der Nacht zu Mittwoch brannte die Biike in Risum-Lindholm. Medienberichte über Absagen sind dennoch falsch.

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21. Februar 2018, 11:39 Uhr

Risum-Lindholm/Tinnum | Zu früh gefreut! Wer am Mittwochabend die Biike in Risum-Lindholm (Kreis Nordfriesland) besuchen wollte, muss sich auf ein kleineres Feuer als geplant einstellen. Der Biikehaufen geriet in der Nacht zu Mittwoch vorzeitig in Brand. Das sagte Björn Nielsen von der Risumer Wehr gegenüber dem Syltfunk.

Demnach wurden die Einsatzkräfte um 1.37 Uhr alarmiert. Nach einer Stunde sei das Feuer gelöscht gewesen. Die Feuerwehr habe somit die Hälfte des Biike-Haufens retten können. Die Biike könne also wie geplant, allerdings mit kleinerem Feuer stattfinden. Verletzt wurde niemand.

Zuvor hatten Medien berichtet, dass die Biike in Risum-Lindholm wegen des Feuers abgesagt werden muss. Auch auf Sylt gab es Berichte, dass die Biike in Tinnum vorzeitig entzündet wurde. Auch dies stellte sich als Falschmeldung heraus. Die Nachtwache hatte sich zu später Stunde an einem kleineren Lagerfeuer aufgewärmt. Das wurde von Beobachtern offenbar falsch interpretiert. Die Tinnumer Biike ist unversehrt.

R.SH-Moderator korrigiert auf seiner Facebook-Seite die Meldungen, die im Radio zuvor verbreitet wurden:

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Auch die Freiwillige Feuerwehr Tinnum versicherte: Die Biike findet statt:

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Dass sich die Gerüchte über vorzeitig angezündete Biike-Haufen verbreiten wie ein Lauffeuer, ist nicht ungewöhnlich. Zu früheren Zeiten war es Tradition und ein Sport, die Biike im Nachbarort vor dem Fest anzuzünden, um so das Ritual zu stören. Deshalb werden auch heute noch vielerorts die sogenannten Biike-Wachen abgehalten, bei denen die Dorfbewohner über Nacht ihre Biike schützen.

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