zur Navigation springen

„Wir können unsere Zukunft nur gemeinsam gestalten“

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

shz.de von
erstellt am 13.Jan.2014 | 09:57 Uhr

Mehr als 70 Gäste begrüßte Bürgermeister Friedhelm Bahnsen im Charlottenhof beim Neujahrsempfang der Gemeinde Klanxbüll. Verbunden wurde dieser Empfang mit einer Einwohnerversammlung, bei der Bürgermeister Bahnsen das vergangene Jahr Revue passieren ließ. In Bezug auf die Eröffnungs-Bilanzsumme von gut 4,7 Millionen Euro nach Einführung des Doppik-Haushaltes bei einer Eigenkapitalquote von 42 Prozent meinte er: „Ganz zufrieden können wir nicht sein, aber am Bettelstab gehen wir auch nicht.“

Mit dem Bau von zehn seniorengerechten Wohnungen im Wisch, der Sanierung des Gebäudes „Alte Bäckerei“, dem Anschluss des Infozentrums und Charlottenhofes an die Fernwärme, der Umrüstung der noch nicht ganz abgeschlossen Straßenbeleuchtung auf LED sowie der Unterhaltung des Gemeindewegenetzes gab es zahlreiche private und öffentliche Bauvorhaben in der Gemeinde.

Nicht zufrieden zeigte sich der Bürgermeister mit den Tiefbauarbeiten durch verschiedene Versorgungsunternehmen im Dorfgebiet. Hier wurden aber gleich Leerrohre mit verlegt für die noch in diesem Jahr geplante Breitbandversorgung in der Gemeinde. Da ein Anschluss von mindestens 70 Prozent der Haushalte erforderlich ist, warb Friedhelm Bahnsen um die Akzeptanz bei seinen Mitbürgern: „Die Breitbandversorgung ist wie seinerzeit ein Sprung vom Brunnen zur Wasserleitung.“ Auf Nachfrage bestätigte er, dass zu diesem Thema noch zu gegebener Zeit eine spezielle Einwohnerversammlung stattfinden wird.

Vom Verlust einer über 53 Jahre in Klanxbüll bestehenden „staatlichen Einrichtung“, nämlich der Polizeistation, war das Gemeindeoberhaupt direkt betroffen. Denn nachdem Altbürgermeister Christian Nahnsen in den ersten gut 30 Jahren seinen Dienst ausgeübt hatte, war Friedhelm Bahnsen in der Statin in den vergangenen gut 23 Jahren tätig und verrichtet jetzt seinen Dienst in Niebüll.

Einen großen Dank sprach er den Sponsoren und dem Förderverein Charlottenhof sowie der Bürgerstiftung Klanxbüll aus, die im vergangenen Jahr wieder zahlreiche Projekte innerhalb der Gemeinde unterstützt haben. Bezüglich der weiteren Entwicklung der Gemeinde Klanxbüll steht man nach wie vor in engem Kontakt mit der Landesplanung, um dort die vorgesehenen Projekte – auch in enger Zusammenarbeit mit den Wiedingharder Nachbargemeinden – in dem Landesentwicklungsplan (LEP) zu berücksichtigen. „Denn wir können unsere Zukunft nur gemeinsam gestalten – die Streitigkeiten müssen aufhören“, warb Bürgermeister Bahnsen für den Kooperationsraum Wiedingharde. Das gelte auch für die Entwicklung im Schulverband Südtondern Nord, dem 13 Gemeinden angehören, zur Sicherung der Schulstandorte Neukirchen und Süderlügum.

Im Ausblick auf die Entwicklung im neuen Jahr nannte er die Herrichtung der Flächen um das Baugebiet sowie die Unterhaltung des gemeindlichen Wegenetzes und der Immobilien, „denn wir wollen keinen Unterhaltungsstau aufbauen.“ Auch die Stärkung der Infrastruktureinrichtungen Infozentrum Wiedingharde mit dem neuen Konzept sowie des Charlottenhofs, dessen Förderverein sein 15-jähriges Bestehen mit einem besonderen Fest feiern wird, nannte der Bürgermeister als wichtige Ziele. Wichtig sei zudem die Unterstützung der Pendlerinitiative bezüglich der Fahrplangestaltung bei der Bahn, zumal dort 2015 ein Betreiberwechsel ansteht.


Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen