Windparkpläne auf Eis

Bezüglich des Störtewerker Koogs benötigt die Gemeinde konkrete Kriterien für das Planungsgebiet

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04. März 2016, 12:34 Uhr

Die 13. Sitzung der Gemeindevertretung unter dem Vorsitz von Bürgermeister Stephan Koth stand ganz im Zeichen der Windkraft. Danach ging es um die Anzahl der Anlagen im Hunnebüller Koog und die Planungen für einen Windpark im Störtewerker Koog.

In der Einwohnerfragestunde teilte der Bürgermeister mit, dass im Windpark Schnatebüller Koog ein Bauantrag für vier weitere Anlagen auf dem Weg sei, die zusätzlich zu den sieben Anlagen (fünf auf Lecker, zwei auf Stedesander Gebiet) errichtet werden sollen. Auf Lecker Gemeindegebiet würden es dann acht, auf Stedesander Gebiet drei sein. Der Ausgang des Genehmigungsverfahrens sei jedoch völlig offen. Für einen Bürgerwindpark Störtewerker Koog haben unterdessen erste Planungen begonnen, sollen aber vorerst nicht weiter konkretisiert werden, weil das Planungsgebiet noch als sogenannter charakteristischer Landschaftsraum eingestuft ist. Doch derartige Landschaftsräume soll es nach neuer Rechtsprechung nicht mehr geben. Es gelte nun abzuwarten, welche Kriterien für eine Bebauung dieser Flächen zugrunde gelegt werden.

Die Gemeinde bemüht sich weiterhin um eine Erweiterung des Baugebiets Mühlenfenne, die die Landesplanung jedoch nicht vorsieht, weil der Stedesander Entwicklungsrahmen bis zum Jahr 2025 ausgeschöpft sei. Die Gemeinde Risum-Lindholm hätte nichts gegen eine Erweiterung. Die Gemeinde Leck hingegen sieht sich in ihrer Entwicklung jedoch beeinträchtigt. Was man in Stedesand mit den Worten kommentierte: „Gut nachbarschaftliche Zusammenarbeit sieht anders aus.“

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