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Windkraft in Galmsbüll: Ausweitung nicht geplant

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Gemeinde beschließt aufgrund eines Urteils vom OVG Schleswig eine Änderung des F-Planes

von
erstellt am 05.Feb.2016 | 12:30 Uhr

Der neue Flächennutzungsplan der Gemeinde ist zwar noch im Verfahrensgang, doch steht bereits eine 1. Änderung bevor. Ausgelöst durch ein Urteil des OVG Schleswig, nach dem die Ausweisung von Windeignungsgebieten in den Regionalplänen eine Neuregelung erfährt, reagiert Galmsbüll mit einer 1. Änderung ihres F-Plans. Diese Änderung betrifft nur einen Teilbereich des Plans und in diesem nur die Windkraftnutzung. Mit der 1. Änderung will die Gemeinde ihren „Besitzstand“ wahren, jedoch keine Ausweitung der Nutzung von Windkraft anstreben.

Ansonsten geht Galmsbüll mit einem gesunden Haushalt in das laufende Haushaltsjahr. Trotz ihres Alleinganges in der Breitbandversorgung, in die 1,5 Millionen Euro investiert werden sollen, verfügt sie immer noch über stattliche liquide Mittel. Die Gemeindevertretung unter dem Vorsitz von Bürgermeisterin Sinje Stein gab dem alles in allem positiven Zahlenwerk ihre Zustimmung.

Ausgabenschwerpunkte sind Kosten für Schulen und Kindergarten von 160  200 Euro, die Feuerwehr von 60  000 Euro, für Straßenunterhaltung von 345  000 Euro und Beratungskosten für das Breitbandnetz in Höhe von 50  000 Euro. Aus Realsteuern (darunter 1,45 Millionen Gewerbesteuer), Gemeindeanteilen an Einkommen- und Umsatzsteuer usw. werden 1,8 Millionen Euro erwartet. Diesen Einnahmen stehen Umlagen an Kreis, Land und Amt sowie aus der Gewerbesteuer von 1,4 Millionen gegenüber. Unterm Strich weist der Ergebnisplan dieses Haushalts einen Überschuss von 28  100 Euro aus – und die FAG-Rücklage einen Bestand von 2,6 Millionen Euro. Am Jahresende 2016 bleiben der Gemeinde immer noch liquide Mittel in Höhe von 613  000 Euro – und die Hebesätze der Realsteuern wie gehabt.

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