Messe-Termin verschoben : Wind-Energy schaltet zurück

Treffpunkt für die Welt-Wind-Branche auf dem Husumer Messe-Gelände: 2010  nun vom 21. bis 25. September. Foto: Archiv Volkert Bandixen
Treffpunkt für die Welt-Wind-Branche auf dem Husumer Messe-Gelände: 2010 nun vom 21. bis 25. September. Foto: Archiv Volkert Bandixen

Das Aushängeschild der Husumer Messen wird vom 21. bis 25. September stattfinden. Damit wird eine Termin-Kollision mit anderen wichtigen Messen der Branche in Europa vermieden.

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27. November 2008, 07:07 Uhr

Husum | Die "Husum Wind-Energy 2010" wird verschoben. Statt wie geplant vom 7. bis 11. September findet die größte Messe der Welt-Wind-Branche nun vom 21. bis 25. September statt.

"In enger Abstimmung mit anderen Veranstaltern hat die Messe Husum entschieden, die zwölfte "Husum Wind-Energy" um zwei Wochen nach hinten zu verschieben", teilte Hanno Fecke mit. Wie der Geschäftsführer der Messe Husum während einer Beiratssitzung ergänzend berichtete, haben sich die Husumer Messe-Macher zu diesem Schritt entschlossen, weil es ansonsten zu einer Terminkollision mit der vom Partner, der Hamburg Messe & Congress GmbH, durchgeführten Weltleitmesse der Schiffbauindustrie gekommen wäre. Die hansestädtische "Shipbuilding, Machinery & Marine Technology" (SMM) steht vom 7. bis 10. September 2010 auf dem Terminplan. "Die SMM wird auch von wesentlichen Ausstellern der Husum Wind-Energy als wichtige Geschäftsplattform betrachtet", weiß Hanno Fecke.

"Diese Entscheidung haben wir aber auch in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen der "power expo" in Zaragoza (Spanien) getroffen", so der Husumer Messe-Geschäftsführer, "um auch mit dieser wichtigen Messe für erneuerbare Energien eine Termin-Parallelität zu vermeiden". Dies sei ebenfalls gelungen, teilte Fecke weiter mit.

Aber auch im regionalen Bereich soll es möglichst keine Überschneidungen mit Messen geben. 2010 werden zum Beispiel die Landwirtschaftsschau "Norla" (Rendsburg) sowie die Baumesse in Neumünster im September stattfinden. Das bindet Messebauer, fordert Hotellerie und Beherbergungsgewerbe und erhöht die Nachfrage nach Miet- und Leihfahrzeugen. Sogar im Luftverkehr macht sich eine Ballung von Messen mit internationaler Beteiligung bemerkbar, weiß Hanno Fecke: Die Sitz-Kapazität kann knapp werden.

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