zur Navigation springen
Nordfriesland Tageblatt

11. Dezember 2017 | 20:25 Uhr

Wer wird Mensch des Jahres 2014?

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Außergewöhnliches Engagement im Alltag: Ab sofort können die Nordfriesland Tageblatt-Leser für die Kandidaten voten

von
erstellt am 22.Okt.2014 | 10:09 Uhr

Was wäre die Welt ohne jene Menschen, die mehr tun als nur ihre Pflicht? Die sich uneigennützig engagieren, an andere denken, Visionen haben und etwas in ihrer Region bewegen wollen? Seit 2002 zeichnet der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) mit der Aktion „Menschen des Jahres“ das herausragende Engagement besonders aktiver und couragierter Bürger des Landes aus. Auch diesmal kürt das Nordfriesland Tageblatt dafür im Vorfeld einen eigenen regionalen Gewinner, der dann landesweit als „Held des Alltags“ zur Wahl steht.

Die Redakteure des Nordfriesland Tageblatt haben sich in den letzten Wochen nach passenden Kandidaten umgeschaut und sind fündig geworden. Eine Auswahl ist getroffen. In den nächsten Tagen werden jene vier Bürger vorgestellt, die es nach Meinung der Redaktion wert sind, geehrt zu werden. Dabei steht jeder einzelne beispielhaft für die vielen Menschen, die sich positiv auf das Gemeinwohl auswirken. Heute stellen wir die Kandidaten in Kurzform vor, in den nächsten Tagen werden sie dann ausführlicher präsentiert.

Die Aufgabe unserer Leser ist es, ab sofort abzustimmen – per Post, Telefon oder im Internet. Das Voting läuft bis zum 15. November (23 Uhr). Wer „Mensch des Jahres 2014“ des Nordfriesland Tageblatt wird und dann beim Landesfinale mit Ministerpräsident Torsten Albig dabei sein wird, entscheiden unsere Leser. Also stimmen Sie ab!

Heike Prechel: Eine Weihnachtsfeier vor drei Jahren veränderte den Alltag der Ladelunderin, denn dort hörte die 62-Jährige erstmals von einem sogenannten Bürgerbus, der in anderen Region zur Mobilisierung der Landbewohner dient. Die ehemalige Lehrerin machte sich schlau, initiierte eine Projektgruppe, gründete einen Verein und stellte ein Novum für Südtondern auf die Beine: Ladelunds Bürgerbus, im Sommer 2014 schließlich gestartet, hat bereits 2000 Bürger transportiert.

Finn-Bo Lorenzen: Der 19-jährige Schüler des Friedrich-Paulsen-Gymnasiums ist Sänger und Gitarrist der Niebüller Erfolgsband „Roast Apple“. Gemeinsam mit Rouven Leonavicious, Lukas Christiansen und Liam Pitann ist es ihm gelungen, mit der vor dreieinhalb Jahren gegründeten Band den Brit-Pop-Sound noch bekannter zu machen. Die Musiker sind Vorbilder. Sie zeigen, was man, bei aller Bescheidenheit und mit gesundem Ehrgeiz, erreichen kann, wenn man an sich glaubt, seine Träume und Ziele nicht aufgibt. Größter Erfolg 2014: der Sieg beim bundesweiten „Talented“-Wettbewerb.

Hans-Peter Spießwinkel: Das Gebot der christlichen Nächstenliebe ist für den 66-Jährigen unermüdlicher Antrieb – auch über die Grenzen von Kontinenten hinweg. Schon während der Pastor über 37 Jahre die Kirchengemeinde Risum-Lindholm betreute, engagierte er sich mit Hilfsprojekten in Tansania und später auch in Ostindien. Regelmäßig vermittelt der Geistliche Patenschaften oder sammelt Geld, um ein indisches Waisenhaus für aidskranke Kinder zu unterstützen und dort die Energieversorgung mit Photovoltaikanlagen zu verbessern.

Sonja Stümer: Die Tanzlehrerin Sonja Stümer bringt die Region nicht nur in ihrem Niebüller Tanzstudio in Bewegung. Abseits des Tanzbodens engagiert sich die gebürtige Itzehoerin für das Gemeinwesen: So geht etwa die Idee für die 1. Niebüller Tanz- und Shownacht auf ihr Konto. Die Einnahmen der Veranstaltung fließen an den Förderverein der Carl-Ludwig-Jessen Schule und die Jugendarbeit des TSV Rotweiß Niebüll. Auch mit der Gagen der erfolgreichen Tanzformation „Move it up“ tut Sonja Stümer Gutes: Mit dem Geld werden jungen Tänzerinnen Startgelder und Anreise für Turniere bezahlt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen