Kleingärtner in Nordfriesland : Weniger Lust aufs Ehrenamt?

Vorstand der Kreis-Kleingärtner: 2. Vorsitzender Klaus Kaiser, Kassiererin Birgitt Wesenberg, Vorsitzender Armin Nickel (v.l.). Foto: hn
Vorstand der Kreis-Kleingärtner: 2. Vorsitzender Klaus Kaiser, Kassiererin Birgitt Wesenberg, Vorsitzender Armin Nickel (v.l.). Foto: hn

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05. Juni 2011, 05:07 Uhr

Nordfriesland | Die Mitgliederzahl steigt ein wenig und dadurch sinkt der Altersdurchschnitt im Kreisverband der Kleingärtner. Das sagte der Kreisverbandsvorsitzende Armin Nickel während der Jahresversammlung in Niebüll. Dennoch finden sich nicht genug Mitglieder, die Ämter im Kreisverband übernehmen wollen. So blieb das Amt des Rechnungsführers unbesetzt. Der stellvertretende Vorsitzende und Schriftführer Klaus Kaiser wurde wiedergewählt.

Die Kleingärtner müssen auf Schulungen seitens des Landesverbandes vor der Haustür erst einmal verzichten. Grund ist die geringe Teilnahme von Nordfriesen an Veranstaltungen im Schleswiger Raum. Auch die geplante Ausbildung von Ortsvereins-Fachberatern und zur Verlängerung von Schätzer-Lizenzen musste abgesagt werden, weil zu wenige Anmeldungen vorlagen. Zurzeit gibt es nicht in jedem Ortsverein einen Fachberater mit gültigen Lizenzen. Auftretende Probleme beim Nutzer-Wechsel eines Gartens können nicht fachgerecht gelöst werden.

Der Vorsitzende bedauerte, dass die Vereine zu wenig auf die umfangreich ausgebildete Kreisfachberaterin Catharina Staupe zurückgriffen. Staupe wird die Vereine in nächster Zeit besuchen, um sich vorzustellen. Sie bedauerte außerdem die mangelnde Beteiligung bei der Vorbereitung der Landesgartenschau. Nickel berichtete, dass der Kreis Nordfriesland bei der Prüfung der Gemeinnützigkeit nichts zu beanstanden hatte.

Der Haushalt 2010 lag mit dem Einnahmen- und Ausgabenvolumen von 20 638,79 Euro im Rahmen des Voranschlages. Der Ansatz für den Haushalt 2011 liegt mit 22 268,20 Euro darüber, da die Landesgartenschau zu Buche schlagen wird.

Niebüll wurde zum ständigen Veranstaltungsort erklärt.

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