Weihnachtsmarkt endet mit Schweigeminute für Opfer von Berlin

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26. Dezember 2016, 12:57 Uhr

Am Vorabend des Weihnachtsfestes gedachten auch in Leck viele Menschen mit einer Schweigeminute der Toten und Verletzten des Anschlags in Berlin. Pastor Peter Janke hatte sich bereit erklärt, auf der sehr gut besuchten Abschlussveranstaltung des Weihnachtsmarktes ein paar Worte zu sagen. „Wie wir haben auch die Opfer in der Bundeshauptstadt ein friedliches Miteinander genießen wollen“, sagte der Pastor. Zum Gedenken der Opfer hatte man das Friedenslicht von Bethlehem, das seit dem 16. Dezember in der St. Willehad-Kirche brennt, auf den Markt gebracht. Viele Kerzen wurden daran entzündet, die aussagten: „Wir trauern mit Berlin und lassen das Licht erstrahlen“. Pastor Janke sagte: „Dieses Licht soll uns daran erinnern, dass es am Weihnachtsfest neben Geschenken, Braten und Weihnachtsbäumen vor allem um die Hoffnung auf Frieden geht“. Er bat, diese Hoffnung nicht aufzugeben, denn: „Falls wir uns von dem Hass anstecken lassen, der sich im vergangenen Jahr so oft in Gewalt entladen hat, werden wir alle zu Opfern der Mörder und Totschläger!“ Der Pastor wünschte, dass alle friedliebenden Menschen – egal welchen Glaubens, welcher Weltanschauung oder welcher Herkunft – zusammenstehen, mit Worten und Taten Signale für ein friedliches Zusammenleben setzen.

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