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Erfolgreiche Aktionen : Weihnachtliches Treiben an den bunten Ständen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Zügig wurden die Schäden nach Orkantief „Xaver“ beseitigt, sodass am Wochenende in Niebüll und Leck die Weihnachtsmärkte wieder großen Anklang fanden.

von
erstellt am 09.Dez.2013 | 06:00 Uhr

Nach einer zweitägigen „stürmischen Pause“ in der ersten Adventswoche nahm der Niebüller Weihnachtsmarkt am Sonnabend und gestern wieder Fahrt auf. Bis auf den umgefallenen Weihnachtsbaum (der wieder steht) und einen Kurzschluss gab es auf dem Markt keinen nennenswerten Schaden. Einiges sei zwar durcheinander geraten worden, meldet HGV-Geschäftsführerin Silke Jannsen. „Wir haben in flotter Teamarbeit aufgeräumt und alles wieder an Ort und Stelle gebracht.“ Auch mit seinem Programm sei der HGV wieder einigermaßen im Lot. Der Nikolaus hat seinen für Freitag geplanten Auftritt gestern nachgeholt. Nur für den wetterbedingten Ausfall des Auftritts der Jugendband „Land in Sicht“ muss ein neuer Termin gefunden werden. „Wenn wieder Land in Sicht ist“, fügte Silke Jensen hinzu. Hauptattraktion am Sonnabend war die erste Verlosung der Weihnachtslotterie. Verlost wurde ein Drittel der mit Preisen im Gesamtwert von 7500 Euro ausgelobten Lotterie – und der erste der drei Hauptgewinne. Über die Dukaten im Wert von 200 Euro freut sich André von Eitzen aus der Niebüller Tondernstraße.

Zum Erfolg wurde auch der Niebüller Nikolausmarkt, der eigentlich zwei Tage früher hätte stattfinden sollen. „Aber am Sonnabend ist es blendend gelaufen“, berichtete Kaufmann Holger Schensar. Zum bisher 11. Nikolausmarkt ins Gewerbegebiet Ost kamen in der Zeit von 9 bis 18 Uhr nach seiner Schätzung 5000 Besucher.

An der Veranstaltung nahmen 13 Betriebe teil, unter ihnen mehrere „Neusiedler“, die erst kürzlich ansässig wurden. Vor größeren Veranstaltungen finden in der Regel „Ostringtreffen“ statt, in denen Aufgaben verteilt werden und besprochen wird, „wer wo wann was macht“, erklärte Schensar, der auch dem HGV-Organisationsteam angehört. So war es auch in diesem Jahr. „Wir sind eine aktive Gemeinschaft geworden“, fügte er hinzu. Bei Aktionen wie dem Nikolausmarkt sei zwar kein Geld zu verdienen, aber man wolle den Kunden auch mal etwas Unterhaltsames anbieten. Schensar nannte Offerten wie eine Carrera-Bahn, Waffelbacken, Fotos mit dem Nikolaus, Seidenblumen sowie Grillen – verteilt auf die Betriebe.

Das zentrale Geschehen lief im Friesencenter, wo der traditionelle Weihnachtsbaumverkauf die Hauptattraktion war. Angeboten wurden 1000 Bäume für den stabil gebliebenen Preis von 25 Euro das Stück. Eine gute Stunde vor Marktschluss waren 80 Prozent verkauft. Restbestände werden in diesen Tagen angeboten. Im Innern des Centers war der Verein Lebenshilfe aktiv – und eine rotbemützte Damenriege mit dem Backen von Pförtchen beschäftigt, die „frisch aus dem Eisen“ für einen guten Zweck verkauft wurden. „Der gute Zweck sind wir selbst“, hieß es aus den Reihen der Lebenshilfe, die behinderte Menschen umsorgt. Guten Zwecken zugedacht ist auch die Friesencenter-Tombola, bei der Preise im Gesamtwert von 3000 Euro zu gewinnen waren. In diesem Jahr ist der Reinerlös der dänischen Schule in Humptrup zugedacht, wo die Einrichtung eines Multifunktionsplatzes geplant ist.

„Wer will den Nikolaussack haben?“, fragte ebenfalls am Wochenende Peter Erichsen in die Runde. Und es meldeten sich viele im Rund des Lecker Weihnachtsmarktes. Maik Ebeling gewann den Preis im Wert von rund 150 Euro. Die erste von drei Weihnachtsverlosungen des Handels- und Gewerbevereins ging flott und gut über die Bühne.

Während der Weihnachtsmarkt am Freitag wegen des Sturms geschlossen blieb, öffnete er am Adventssonnabend wieder seine Tore. Der Besuch war allerdings recht dürftig, es füllte sich, je mehr die Verlosung nahte. Mit weihnachtlichen Weisen hatte der Martin-Luther-Bläserkreis die gespannt wartenden kleinen und großen Leute auf das Ereignis eingestimmt. Von der Hebebühne aus moderierte Peter Erichsen die Verlosung, dankte aber zunächst allen fleißigen Helfern, die die „Xaver-Schäden“ beseitigt hatten. Dem Kassenwart zur Seite stand Gemeindemanagerin Sabine Schwarz und als Glücksfee fungierte Mathilda aus Leck. Ein ums andere Mal wühlte die Zehnjährige kräftig in dem Pott voller Glückslose. Die Gewinner von süßen Gaben und Sachspenden kamen fast ausschließlich aus Leck. Ein Highlight bedeutete natürlich das von „Fahrrad Schütt“ gestiftete knallrote Hollandrad, für das man ansonsten 500 Euro hinblättern muss. Ingrid Nissen heißt die neue Besitzerin, die sich zu diesem Hauptgewinn in diesen Minuten noch nicht freuen konnte: Sie war nicht da, deshalb schob der zehnjährige Enkel Henning Christiansen das Gefährt für seine „Oma Inge“ vom Platz.

 

 

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