Wehlen-Bewuchs und fehlende Bänke

Das Nordfriesland-Tageblatt-Team: Sibylle Bremer, Stephan Bülck und Ute Weiß.
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Das Nordfriesland-Tageblatt-Team: Sibylle Bremer, Stephan Bülck und Ute Weiß.

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13. Juni 2014, 11:45 Uhr

„Wir haben ein Problem mit der zweiten Wehle“, erklärte Bürgermeister Wilfried Bockholt während der Stadtvertretersitzung. Über dem Gewässer hätte sich ein geschlossener grüner Film gebildet. Nähere Untersuchungen ergaben, dass man es vielmehr mit einem Linsenteppich zu tun hat, einem der besonders hartnäckigen Art. „ Er ist etwa zehn Zentimeter dick. Die Pflanzen haben ein starkes Wurzelwerk.“ Versuche von Bauhofmitarbeitern, es zu entfernen, waren bisher gescheitert. „Es ist wie bei Treibeis: Schafft man eine Rille, schließt sie sich anschließend wieder von alleine.“ Das Seltsame sei, so der Bürgermeister, dass es zu der zweiten Wehle keinen Zulauf gibt, es sich also keineswegs um Rückstände von den Feldern oder von sonstigen Einleitungen handeln könnten. Vielmehr vermute man den Verursacher für den Bewuchs in luftiger Höhe: die Laubbäume. „Wir bekommen viele schlaue Ratschläge“, so Bockholt und – man bleibe an dem Thema dran.

Spaziergänger wissen das Gebiet um das Regenwasserrückhaltebecken an der Jugendherberge zu schätzen, verbringen dort ihre Mittagspause, den Feierabend oder tollen mit den Hunden umher. Nur an Sitzgelegenheiten mangelt es. Lediglich eine Bank lädt zum Verweilen ein. „Wann kommen die versprochenen weiteren?“, wollte Stadtvertreter Stephan Randt (CDU) wissen. „Die Möblierung des Areals ist Teil des Ausstattungskonzeptes“, erklärte Wilfried Bockholt. Hier sei es zu Verzögerungen gekommen. Mittlerweile sei dieser Teil vom Beschilderungskonzept abgekoppelt worden und werde gesondert bearbeitet. „Die Besucher wollen das Gebiet jetzt während des schönen Wetters nutzen.“ Weitere Bänke sollen schnellstmöglich folgen.

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